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Ernährung

Vitamine und Co. – welche sollte man nehmen und welche sollte man meiden?

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Seit vielen Jahren werden Nahrungsergänzungsmittel als wirksame Krankheitsvorsorge angeboten. Besonders hochdosierte und oft künstlich gewonnene Vitaminpräparate sind sehr beliebt. Doch Vorsicht: Vitamine sind nicht immer gut für den Körper und manchmal können sie sogar schaden. Wir haben zusammengestellt, welche Vitamine und Co. man zusätzlich einnehmen kann und bei welchen man es lieber lassen sollte.

 

Warum Vitamine einnehmen?

Vitamine sind zweifellos wichtig für den Körper und jeder Mensch braucht sie. Viele gesunde Menschen nehmen deswegen mittlerweile oft künstlich hergestellte Vitaminpräparate zu sich. Aber diese Präparate können eine gesunde Ernährung nicht ersetzen. Statt auf Präparate zu setzen, empfiehlt es sich oft, Lebensmittel zu sich zu nehmen, die auf ganz natürliche Weise Vitamine spenden.

“Vitaminpräparate können eine gesunde Ernährung auf keinen Fall ersetzen.”

Hierzu gehören insbesondere Obst und Gemüse, aber auch zum Beispiel Getreide, Fleisch oder sogar Kaffee. Es gibt aber auch Vitamine und Spurenelemente, die man nur schwierig ausreichend auf natürlichem Weg einnehmen kann. Hier kann eine ergänzende Einnahme teilweise sogar sinnvoll sein.

Welche Vitamine sollte man also zusätzlich einnehmen und welche nicht? Und warum ist das so?

 

Vitamine, deren Einnahme sinnvoll sein kannWelche Vitamine Präparate

Bei den folgenden drei Vitaminen und Spurenelementen kann es unter Umständen sinnvoll sein, sie zusätzlich einzunehmen:

  • Folsäure ist eines der B-Vitamine und besonders für die Zellenproduktion wichtig. Normalerweise wird der Körper natürlich mit Folsäure versorgt. Beispiele für folsäurenhaltige Lebensmittel sind zum Beispiel Spinat, Hülsenfrüchte, Obst und Getreide. Ein erhöhter Folsäurebedarf besteht allerdings bei schwangeren Frauen. Diese brauchen fast doppelt so viel Folsäure (für einen erwachsenen Menschen werden ca. 300 Mikrogramm, für Schwangere ca. 550 Mikrogramm täglich empfohlen). Wer also schwanger ist oder schwanger werden will, kann durchaus Folsäurenpräparate als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
  • Vitamin D reguliert unter anderem den Kalziumspiegel und ist sehr wichtig für die Entwicklung der Knochen. Außerdem spielt das Vitamin eine wichtige Rolle in der Blutbildung sowie für die Nervenfunktion. Leider gibt es nur wenige Nahrungsmittel, die auf natürliche Weise Vitamin D enthalten. Besonders Fettfische wie Hering sind reich an Vitamin D. Aber es ist schwierig, den Bedarf allein durch Nahrungsaufnahme zu decken. Die meisten Lebewesen versorgen sich nämlich durch Sonnenlicht mit dem Vitamin. Besonders in der dunklen Winterzeit oder wenn man viel in Gebäuden arbeitet, mangelt es aber oft an dem daran. Deshalb erscheint es besonders im Winter sinnvoll, Vitamin D ergänzend einzunehmen.
  • Zink ist ein wichtiges Spurenelement für den menschlichen Körper. Für die natürliche Aufnahme von Zink kommen besonders Fleisch, Käse, Haferflocken und Brot in Betracht. Besonders Vegetarier und Veganer können von einem Zinkmangel bedroht sein.Aber auch bei anderen Ernährungsweisen mangelt es schnell an dem Spurenelement. Doch besonders im Winter ist Zink sehr wichtig, denn es stärkt die Abwehrkräfte und beugt zum Beispiel Erkältungen vor. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, zusätzlich Zink einzunehmen.

Vitamine, von denen man abraten kann

  • Antioxidationsmittel wie ACE-Tabletten wurden lange Zeit als Krebsvorsorgemittel gesehen. Neueste Studien haben aber das Gegenteil bewiesen. Synthetische Antioxidationsmittel können das Krebsrisiko sogar erhöhen. Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte deshalb die Mittel lieber auf natürliche Weise einnehmen, zum Beispiel mit Äpfeln oder Beeren.
  • Multivitamine werden seit geraumer Zeit als Allzwecklösung für Ernährungsprobleme und das Immunsystem angeboten. Doch Vitamine in Tablettenform sind nicht unbedingt gut für den Körper. Studien haben ergeben, dass Multivitamintabletten wenig Nutzen für den Körper haben und sogar schaden können. Wer Vitamine aufnimmt, sollte dies lieber auf natürlichem Wege tun.
  • Probiotika werden besonders gegen Magen-Darmkrankheiten empfohlen. Doch für die Wirksamkeit der Mittel, die Mikroorganismen enthalten, konnte bis jetzt noch kein richtiger medizinischer Nachweis gefunden werden. Statt zu den teuren Mitteln zu greifen, empfiehlt sich eine ganz natürliche probiotische Ernährung. Joghurt hat nämlich ähnliche Inhaltsstoffe und ist auch um einiges günstiger.
  • Vitamin B3 wird als wichtiges Vitamin zur Stoffwechselförderung angepriesen. Dies ist auch richtig, doch eine zusätzliche Einnahme ist eigentlich nicht nötig. Vitamin-B3-Mangel ist in Europa fast unbekannt, die überwältigende Mehrzahl der Menschen nimmt es ganz von allein auf. Der Körper kann das Vitamin sogar alleine bilden. Statt also Tabletten zu schlucken, sollte man lieber ausgewogen zum Beispiel Fleisch essen. Für Menschen, die vegetarisch oder vegan leben, bietet sich besonders Getreide an, um den Vitamin-B3-Bedarf zu decken. Auch Kaffee kann hierfür sinnvoll sein.
  • Vitamin C wird oft als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen, weil es das Immunsystem stärken soll. Dies ist allgemein auch richtig, doch eine zusätzliche Einnahme ist fast immer unnötig. Denn mit Obst und Gemüse kann man seinen Körper ohne Probleme mit ausreichend Vitamin C versorgen. Wer sich also Sorgen um seinen Vitamin-C-Haushalt macht, der sollte zum Beispiel Zitrusfrüchte, Tomaten, Beeren oder auch Kartoffeln zu sich nehmen. Übermäßige Einnahme von Vitamin C kann nämlich sogar schädlich sein. Wer über längere Zeit zu viel Vitamin C einnimmt, kann unter Umständen unter Übelkeit, Durchfall oder sogar Nierensteinen leiden. Im Normalfall lohnt es sich daher, das Vitamin auf natürliche Weise einzunehmen.
  • Vitamin E wird ebenfalls oft als Krebsvorsorgemittel angepriesen. Doch die Wirkung des Vitamins als Nahrungsergänzungsmittel ist ebenfalls umstritten. Im Jahr 2008 wurde eine klinische Studie in Nordamerika vorzeitig abgebrochen, weil sich abzeichnete, dass hochdosiertes Vitamin E Krebs sogar fördern könnte. Auch hier ist es besser, sich das Vitamin auf natürliche Weise zu holen,eine gute Möglichkeit hierfür ist Spinat.

Vitamine Fazit

Wer denkt, Vitaminpräparate könnten eine gesunde Ernährung ersetzen, liegt falsch. Die natürliche Aufnahme von Vitaminen ist in den meisten Fällen immer noch die beste Variante. Es gibt einige wenige Fälle, in denen eine zusätzliche Einnahme förderlich ist, doch die Mehrzahl der existierenden Vitaminpräparate bewirkt nichts, was natürliche Lebensmittel nicht auch bewirken könnten.

“Die natürliche Aufnahme von Vitaminen ist in den meisten Fällen immer noch die beste Variante.”

Besonders bei hoch dosierten Mitteln kann sogar das Gegenteil der Fall sein und es droht Schaden für den Körper. Weniger Nahrungsergänzungsmittel und bessere Ernährung kann in vielen Fällen viel mehr bewirken.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Vitaminen und Co. gemacht? Wir würden uns freuen, wenn Sie uns einen Kommentar hinterlassen könnten.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen.  Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

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