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Ernährung

Ernährung und Hausmittel bei Arthrose

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Arthrose ist in Deutschland eine der häufigsten Krankheiten und zeigt sich vor allem, aber nicht nur, bei Personen im fortgeschrittenen Alter. Ab einem Alter von 60 Jahren ist dabei jeder dritte Mann und sogar jede zweite Frau von der Krankheit und ihren Symptomen betroffen. Durch jahrelange Abnutzung der Gelenke und des Gelenksknorpels reiben die Knochen aufeinander und sorgen für Schmerzen und Entzündungen.

Für Betroffene ist die Diagnose Arthrose oft ein Schock und ein Grund zur Verzweiflung. Gerade in der Prophylaxe, aber auch nach Auftreten der Krankheit, kommt es besonders auf die Ernährung an, um weitere Abnutzungen aufzuhalten und die Gesundheit des Gelenks sogar zu verbessern. Bewegung und verschiedene Hausmittel können dabei helfen, die Schmerzen und Beschwerden zu lindern.

Ernährung bei ArthroseErnährung bei Arthrose

Die Gelenke mit Knorpel und Gelenkflüssigkeit sowie umliegende Sehnen und Bändern müssen stetig mit ausreichenden Mengen an wichtigen Nährstoffen versorgt werden, damit sie funktionieren und sich regenerieren können. Als junger Mensch verzeiht der Körper noch so einiges, aber im Alter ist eine gute Versorgung notwendig. Gerade bei den entzündlichen Prozessen, die beim Aufeinanderreiben von Knochen entstehen und für erhebliche Schmerzen sorgen, kann man sehr viel über die richtige Ernährung erreichen.


Wichtige Nahrungsmittel

Es gibt gewisse Nahrungsmittel, die auf die eine oder andere Art direkt gegen Beschwerden und Schmerzen von Arthrosepatienten wirken oder das Körperteil mit den benötigten Nährstoffen versorgt. Nachfolgend gibt es eine kleine, aber nicht vollständige Übersicht an sinnvollen Lebensmitteln. Dabei ist darauf zu achten, dass diese Lebensmittel regelmäßig sowohl einzeln, aber auch in Kombination eingenommen werden.

Knoblauch
Mit seinen speziellen Schwefelverbindungen wirkt Knoblauch Entzündungen in den Gelenken entgegen und lindert mit Selen, das antirheumatische Wirkungen zeigt, Schmerzen.

Kurkuma
Kurkuma ist sowohl entzündungshemmend, antiseptisch als auch antibakteriell und hilft ebenfalls bei entzündlichen Prozessen und Schmerzen.

Olivenöl
Oleocanthal im Olivenöl hemmt die Produktion von inflammatorischen Enzymen, reduziert Entzündungen und sorgt für eine Verbesserung der Bewegungsfähigkeit des Gelenks.

Brokkoli
Brokkoli und seine Sprossen enthalten Sulforaphran, das den Knorpel schützt und eine weitere Beschädigung eindämmen kann.

Hirse und Pseudogetreide
Auch bei den Beilagen kann man für Abwechslung sorgen. Statt Kartoffeln, Nudeln und Reis darf man auch gerne zu etwas exotischeren Mitteln greifen.

  • Hirse kann durch den hohen Gehalt an Silizium dabei helfen, einen abgenutzten Knorpel wiederherzustellen.
  • Quinoa und Amaranth liefern in großen Mengen Kalzium und Magnesium.

Auf welche Nahrungsmittel verzichtet werden sollte

Genau so gibt es Nahrung, die einer Besserung entgegen wirkt. Das sind vor allem solche Lebensmittel, die den Körper übersäuern oder weitere Entzündungsreaktionen hervorrufen können. Dabei handelt es sich besonders um Lebensmittel aus folgenden Gruppen sowie Produkte, die diese enthalten: Milch, Fleisch, weißes Mehl, raffinierter Zucker, Kaffee, Schwarztee, Grüntee, Alkohol und Nikotin.

Wie Nahrungsergänzungen helfen können

Für manche Menschen ist es nicht leicht, ihre Ernährung umzustellen. Gerade ältere Menschen, die ihr Leben lang an bestimmte Mahlzeiten gewöhnt sind oder Personen, die den Großteil ihrer Nahrung nicht selbst zubereiten, sondern auf Kantinen oder Restaurants angewiesen sind, haben oft nicht die nötige Auswahl oder Interesse an neuen Produkten.

Um den Körper und die Gelenke dennoch mit ausreichend vielen Nährstoffen zu versorgen oder noch gezielter auf Problembereiche eingehen zu können, gibt es mittlerweile viele Nahrungsergänzungsmittel wie ArthroKraft Revital. Diese liefern auch unterwegs die richtigen Inhaltsstoffe oder spezielle Extrakte. Für Arthrose haben sich dazu besonders konzentrierte Formen von Grünlippmuscheln, Teufelskralle oder Weihrauch in medizinischen Studien erfolgversprechend gezeigt.

Hausmittel bei ArthroseHausmittel bei Arthrose

Neben der Ernährung können bestimmte Hilfs- und Hausmittel dabei helfen, die Gelenke zu regenerieren oder sie einfach zu entlasten, um weitere Beschwerden zu minimieren.

Wickel und Umschläge
Ein bewährtes Hausmittel bei Arthrose und rheumatoider Arthritis stellen verschiedene Wickel dar, die für 20-30 Minuten um die betroffenen Gelenke gelegt werden. Besonders beliebt sind Quark-, Kohl- oder Heilerde-Wickel, aber auch Umschläge mit Arnikablüten oder Retterspitz.

Mineralstoffbäder
Um etwas gegen die Steifigkeit der Gelenke zu unternehmen, können Salzbäder mit einem hohen Mineralstoffgehalt unterstützend eingesetzt werden. Besonders Magnesium hilft bei demineralisierten Knochen, wie sie bei Arthrose auftreten können. Dazu werden etwa 2 Tassen Bittersalz (Magnesiumsulfat) für ein warmes Bad in der Badewanne gefüllt.

Orthopädische Hilfsmittel
Auch Hilfsmittel, die vom Arzt oder Orthopäden verschrieben werden, können dabei helfen, die abgenutzten Gelenke zu entlasten, um weiteren Problemen zu entgehen. Dazu gehören sowohl Bandagen am Gelenk sowie orthopädische Schuheinlagen und Gehhilfen.

Bewegung hilft

Auch wenn die Gelenke bei Bewegungen Schmerzen können, ist das meist nicht die zugrundeliegende Ursache. Im Gegenteil, bei Arthrose gilt das Sprichwort “Wer rastet, der rostet”. Wer längere Zeit sitzt, liegt oder aus anderen Gründen das betroffene Gelenk nicht ausreichend bewegt, hilft dabei, es weiter zu versteifen. Gerade morgens nach dem Schlafen fällt es Betroffenen dann oft schwer, ihren Körper in Gang zu bekommen.

Bewegung ist nicht nur förderlich, sondern notwendig, da es sich bei Knorpel, Gelenkflüssigkeit, Sehnen und Bändern nicht um stark durchblutete Körperteile handelt. Erst bei der Bewegung zwingt man den Körper, mehr Blut in die nötigen Teile zu fördern. Nur so können die Nähr- und Wirkstoffe der Ernährung überhaupt erst an den richtigen Ort gelangen.

Dabei ist Bewegung nicht mit schweißtreibendem Sport zu verwechseln. Im Allgemeinen sind schonende Bewegungen wie Wassergymnastik oder Physiotherapie am hilfreichsten.


Fazit

Arthrose ist ein ernst zunehmendes Problem und kann Betroffenen große Schmerzen und Beschwerden bereiten. Die Ernährung ist sowohl bei der Arthrose selbst als auch im Vorfeld das A und O. Hausmittel und Bewegung können weiterhin dabei helfen, einen beschwerdefreien Alltag zu schaffen.

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