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Haarwachstum anregen und fördern

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Sie finden Ihre Haare zu dünn? Oder wünschen Sie sich eine elegante Langhaarfrisur? Dann wollen Sie wahrscheinlich so schnell wie möglich etwas für Ihren Haarwachstum tun. Doch für viele ist dies einfacher gesagt als getan. Es gibt aber Strategien, mit denen man gezielt sein Haarwachstum anregen und fördern kann: Wir erklären Ihnen, wie.

Welche Faktoren spielen beim Haarwachstum eine Rolle?

Viele leiden unter Ihren Haaren: Einige finden sie zu dünn, andere wiederum sind besorgt, dass sie ihnen ausfallen. Besonders, wenn man seinen Look verändern möchte, will der Körper nicht so mitspielen, wie man es möchte. Die Haare wollen dann überhaupt nicht wachsen, es dauert so Monate oder sogar Jahre, bis man die gewünschte Haarlänge erreicht hat.

Dabei sind dem Haarwachstum leider oft Grenzen gesetzt. Denn wie so viele Eigenschaften werden auch die Haare zu einem großen Teil vererbt. Wer also beispielsweise eine genetische Veranlagung für Haarausfall in der Familie hat, wird es um einiges schwieriger haben als Menschen, deren Vorfahren ausnahmslos dickes, volles Haar hatten.

Doch dies bedeutet nicht, dass man nicht doch etwas für ein stärkeres Haarwachstum tun könnte. Denn es gibt einige Faktoren, die man selber beeinflussen kann.

Ernährung: Auch für die Haare wichtig

Ernährung: Auch für die Haare wichtig

Die meisten wissen, dass eine ausgewogene Ernährung wichtig für einen gesunden Körper ist. Doch nicht nur Herz, Kreislauf, Muskeln und Knochen brauchen ausreichend Nährstoffe: Auch die Haare sind Teil des Körpers und müssen deshalb entsprechend versorgt werden.

Wenn die Haare dünner und brüchiger werden oder ganz aufhören zu wachsen, dann steckt nämlich oftmals eine Mangelernährung dahinter. Für ein optimales Wachstum braucht die Haarpracht nämlich insbesondere ausreichende Mengen an:

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, die Haare mit den Nährstoffen zu versorgen:

  1. Durch ausgewogenes Essen und Trinken. Wenn Sie Ihren Nahrungsplan so umstellen, dass Sie viel Obst und Gemüse sowie ausreichend tierische oder nicht-tierische Eiweiße zu sich nehmen, können Sie schon viel für einen stärkeren Haarwuchs tun.
  2. Durch die direkte Versorgung der Haare mit Nährstoffen. Dabei müssen es nicht unbedingt teure Shampoos sein, auch einfache, mit Hausmitteln zusammengesetzte Haarkuren können den Kopf von außen ernähren. Für eine verstärkte Proteinzufuhr eignen sich beispielsweise Haarspülungen mit Ei, Gelatine oder auch Bier. Früchte wie Avocados oder Zitronen (als Zitronensaft) und native Öle wie Oliven- oder Kokosöl sind gute Quellen für unterschiedliche Vitamine. Dabei sollten Sie sich jedoch darüber bewusst sein, dass diese Maßnahmen eine ausgewogene Ernährung nicht ersetzen können, sie sind lediglich als Zusatzmaßnahmen empfehlenswert.

Eine gut durchblutete Kopfhaut lässt oftmals Haare besser sprießen

Eine gut durchblutete Kopfhaut lässt oftmals Haare besser sprießen

Ein weiterer weit verbreiteter Faktor, der den Haarwuchs behindert, sind Durchblutungsstörungen. Denn wenn die Kopfhaut nicht richtig durchblutet wird, können auch die Haarwurzeln darunter leiden. Hierfür gibt es viele Ursachen, neben allgemeinen Durchblutungsstörungen, die auch vor dem Kopf nicht Halt machen, können auch andauernde Muskelverspannungen für eine schlechte Durchblutung verantwortlich sein.

Doch auch hier gibt es vergleichsweise einfache Wege, die Durchblutung zu fördern: Besonders gegen Verspannungen der Kopfhaut bieten sich schonende Massagen der Muskulatur an. Indem Sie mit Ihren Fingern leichten Druck auf den Kopf ausüben, können Sie Ihre Muskulatur entkrampfen und so die Durchblutung wieder in Gang setzen.

Gegen systematische Durchblutungsstörungen helfen auch bestimmte Hausmittel: Für die innere Einnahme sind dabei besonders leicht blutverdünnende Gewürze und Pflanzen wie Aloe Vera Trinkgel, Ingwer, Knoblauch und Kurkuma empfehlenswert. Auch L-Arginin Präparate können dabei helfen, die Durchblutung der Kopfhaut innerlich zu stärken.

Sie können Ihre Durchblutung aber auch fördern, indem Sie Hausmittel direkt auf die Haare auftragen. Bewährte Mittel sind hierbei z.B. Aloe Vera Gel und Apfelessig. Aber auch Koffein kann die Durchblutung der Haare stärken. Nicht immer ist dabei ein koffeinhaltiges Shampoo nötig: Auch Kaffeesud kann, wenn er in die Haare einmassiert wird, die Durchblutung stärken.

Während der Haarwäsche können Sie außerdem einen ganz einfachen Trick für eine bessere Durchblutung anwenden: Wenn Sie eine Wechseldusche nehmen, also abwechselnd kalt und dann wieder etwas wärmer duschen, wird nicht nur der Kreislauf in Schwung gebracht, sondern auch die Durchblutung der Kopfhaut gefördert.

Die Haare frei von Schädlingen haltenDie Haare frei von Schädlingen halten

Manchmal wird der Haarwuchs aber auch durch andere Faktoren ausgebremst. So können bestimmte Pilze, die im Übermaß auftreten, nicht nur für Schuppen sorgen, sondern auch das Wachstum der Haare behindern. In diesem Fall ist es ratsam, antifungale, also pilzbekämpfende Hausmittel wie Apfelessig, Kokosöl, Arganöl oder Joghurt in die Haarwäsche zu integrieren.

Auch verstopfte Talgdrüsen können verhindern, dass die Haare sprießen. Um dies auszugleichen, empfehlen sich Hausmittel wie ätherische Öle, Mehl oder auch Aloe Vera.

Haarpflegeprodukte genauer betrachten

In einigen Fällen gilt aber auch, dass zu viel Haarpflege genau das Gegenteil bewirken kann: Viele Shampoos oder Färbemittel strapazieren das Haar so, dass es nicht mehr so wächst wie früher. Neben Inhaltsstoffen, die allergische Reaktionen hervorrufen können, ist es auch möglich, dass Haarpflegeprodukte den Säure-Basen-Haushalt so stören können, dass die Haare nicht mehr richtig wachsen.

Weniger kann also manchmal mehr sein: Versuchen Sie, die Haare mit natürlichen Mitteln zu pflegen, die nur wenige Zusätze haben. In vielen Fällen helfen auch basische Shampoos, die den pH-Wert der Kopfhaut wieder ausgleichen können. Auch eine Reduzierung der Haarpflege kann helfen: Wenn Sie sich seltener die Haare waschen (ohne, dass die Hygiene darunter leidet), kann es durchaus passieren, dass die Haare wieder “mehr Luft” zum Wachsen haben.

Haarwachstum anregen und fördern – Fazit

Viele sind mit Ihren Haaren unzufrieden und wollen dies gerne ändern. Auch in vermeintlich hoffnungslosen Fällen kann man oftmals etwas tun, um sein Haarwachstum anzuregen und zu fördern. Ein erster Schritt ist dabei meist eine Ernährungsumstellung. Wenn die Haare, sowohl äußerlich als auch innerlich, mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden, wachsen sie in vielen Fällen besser. Auch eine gesteigerte Durchblutung, eine Kopfhaut die frei von Fremdkörpern ist sowie das Ersetzen von bestimmten Haarpflegemitteln durch Naturprodukte kann helfen. Es ist also durchaus möglich, mit Hausmitteln das Haarwachstum anzuregen. Sind oder waren Sie auch mit Ihren Haaren unzufrieden? Welche Mittel haben Sie genutzt, um Ihr Haarwachstum anzuregen, wie waren Ihre Ergebnisse? WIr würden uns freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit uns in einem Kommentar teilen würden.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

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