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Hausmittel

15 Hausmittel gegen Mückenstiche

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Der Sommer könnte so schön sein, wenn da nicht diese lästigen Insekten wären: Besonders an warmen Abenden haben Mücken Hochkonjunktur und können mit ihren Stichen unangenehme oder sogar schmerzliche Folgen hinterlassen. Trotz Vorsichtsmaßnahmen ist eigentlich jeder irgendwann einmal von einem Mückenstich betroffen. Was kann man dagegen tun? Wir erklären Ihnen, wie Sie mit 15 einfachen und natürlichen Hausmitteln Mückenstiche lindern können.

Mückenstiche: Meist harmlos, aber lästig

Stechmücken sind leider vornehmlich in den Jahreszeiten aktiv, in denen wir uns gerne draußen aufhalten: Normalerweise sind sie zwischen Frühjahr und Herbst anzutreffen, besonders im Sommer plagen sie uns.

Dies liegt daran, dass Mückenweibchen Blut brauchen, um ihren Proteinbedarf zu stillen. Nur so können sie lebensfähige Nachkommen in die Welt setzen. Mit einem Stechrüssel bewaffnet nähern sie sich fast unbemerkt Säugetieren, um ihnen eine kleine Menge Blut zu entnehmen.


Manchmal gefährlich

Die meisten Mückenarten in Europa sind weitgehstichend ungefährlich. Exotische Varianten der Insekten können aber Krankheiten übertragen. Besonders auf Reisen in tropische Gebiete ist ein guter Mückenschutz deshalb unentbehrlich. Denn Tropenkrankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber, der Zika-Virus oder auch Gelbfieber werden durch den Stich einer infizierten Mücke übertragen und können unter Umständen lebensgefährlich sein.

Vereinzelt wurden auch schon in Europa eingeschleppte Mückenpopulationen entdeckt, die Krankheitserreger mit sich trugen. Ebenfalls wird vermutet, dass einige heimische Mückenarten, ähnlich wie Zecken, Borreliose übertragen können, die unter Umständen zu einer Hirnhautentzündung führen kann.

Nicht kratzen

Aber auch ein harmloser Mückenstich kann unter Umständen Probleme bereiten. Dafür verantwortlich sind Proteine, die eine Mücke beim Stich injiziert, um die Blutgerinnung kurzzeitig zu stoppen und Blut saugen zu können. Diese sind für den Menschen in geringem Maße giftig und haben oft allergische Reaktionen zur Folge: Rötungen, Juckreiz und Schwellungen sind die am weitesten verbreiteten Komplikationen eines Mückenstichs.

Diese können so unangenehm werden, dass man den Reiz verspürt, sich kratzen zu wollen. Doch aufgekratzte Mückenstiche können nicht nur den Schmerz vergrößern, sie können auch Wunden verursachen, die Narben und sogar Entzündungen oder bakterielle Infektionen zur Folge haben.

Aus diesen Gründen sollte man einen Mückenstich ernst nehmen und angemessen behandeln. Auch wenn es schwer fällt: Kratzen sollte auf jeden Fall vermieden werden.

 

 

Vorsichtsmaßnahmen gegen Mücken

Deshalb sollte man gegen Mücken bestimmte Vorsichtsmaßnahmen einhalten. Besonders abends können diese helfen, die Haut stichfrei zu halten:

  • Feuchtigkeit und stehende Gewässer meiden: Mücken halten sich mit Vorliebe in feuchten Gebieten auf. Besonders stehende Gewässer ziehen die Tiere an, hier legen sie auch ihre Eier. Versuchen Sie also, sich abseits von Tümpeln, Seen und Pfützen aufzuhalten. Auch halbleere Flaschen und Dosen oder länger herumstehende Gläser können Mücken anlocken.
  • Die richtige Kleidung wählen: Mücken stechen mit Vorliebe in die Haut. Deshalb kann es helfen, lange Kleidung zu tragen. Nutzen Sie deshalb besonders abends Oberbekleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen.
  • Mücken mit Düften in die Irre locken: Stechmücken werden vom menschlichen Geruch angezogen. Wenn Sie Ihre Haut mit bestimmten Duftmitteln einreiben, können Sie diesen Geruch verändern, so dass die Tiere kein Interesse an Ihnen haben. Hierfür gibt es viele handelsübliche Mückensprays, es ist aber auch möglich, die Mücken mit natürlichen Mitteln wie ätherischen Ölen oder Kokosöl auf eine falsche Fährte zu locken.

Trotzdem bleiben Mücken hartnäckig. Selbst, wenn man den ganzen Körper eingesprüht hat, finden sie oft noch eine Einstichstelle. Auch Textilien bieten keinen vollständigen Schutz, da es manche Tiere auch schaffen, durch Kleidung hindurch zu stechen. Kurz: Es gibt keinen Rundumschutz, Mückenstiche können immer wieder vorkommen.

Was kann man tun, wenn eine Mücke zugestochen hat?

Wenn Sie von einem Mückenstich geplagt werden, sind einige Aspekte wichtig, um den Einstich zu lindern:

  • Der Stich sollte schnell und effektiv gesäubert werden, so dass man wenigstens einen kleinen Teil der giftigen Proteine wieder entfernen kann.
  • Die Haut sollte beruhigt und der Juckreiz gelindert werden, damit man gar nicht in die Versuchung kommt, sich zu kratzen.
  • Besonders bei aufgekratzten oder schmerzhaften Stichen ist es angebracht, entzündungshemmende und antibakterielle Mittel zu nutzen, damit sich eine Entzündung nicht ausbreitet.

Doch womit kann man einen Mückenstich am besten behandeln? Keine Sorge, Sie brauchen nicht viel, um die unangenehmen Folgen eines Pieksers zu lindern. In vielen Fällen reichen einfache und schonende Hausmittel völlig aus. Die folgenden 15 Hausmittel sind z.B. sehr beliebte und wirksame Möglichkeiten, gegen Mückenstiche vorzugehen.

15 Hausmittel gegen MückensticheWas kann man tun, wenn eine Mücke zugestochen hat

  1. Hochprozentiger Alkohol kann gegen Mückenstiche helfen. Dafür sollten Sie aber keinen Alkohol trinken, sondern ihn auf den Stich auftragen, so dass er desinfizierend wirken kann: Geben Sie also ein wenig Hochprozentiges wie Wodka, Korn oder Whisky auf einen Wattebausch und reiben Sie ihn dann auf die gerötete Stelle. Da der Alkohol außerdem etwas betäubt, kann er auch Juckreiz mildern. Aber Achtung: Alkohol kann auch die Haut austrocknen, weshalb es empfehlenswert ist, die Haut anschließend mit etwas Öl zu befeuchten.
  2. Aloe Vera hat kühlende und entzündungshemmende Eigenschaften und kann daher  sowohl gegen Juckreiz helfen als auch Komplikationen von Mückenstichen vorbeugen. Geben Sie hierfür etwas Aloe Vera Gel, entweder aus der Flasche oder frisch aus einem Aloe Vera Blatt, auf den Mückenstich.
  3. Essig kann ebenfalls desinfizierend und kühlend wirken und so die Schmerzen und Folgen eines Mückenstichs lindern. Geben Sie hierfür etwas Essig, z.B. Apfelessig, auf einen Wattebausch und tragen Sie ihn dann auf die vom Stich geplagte Stelle auf.
  4. Gänseblümchen enthalten ätherische Öle sowie Gerb- und Bitterstoffe, die Mückenstiche kühlen und Entzündungen lindern können. Besonders ein Gänseblümchensaft kann hier helfen: Sammeln Sie im Garten oder auf der Wiese ein paar Gänseblümchen und waschen Sie diese gut mit Wasser. Lassen Sie sie anschließend 2 bis 3 Stunden lang stehen, bevor Sie die Pflanzen mit einem Mixer zerkleinern. Danach können Sie den Sud in einen Behälter abseihen und ihn im Verhältnis 1:1 mit Wasser mischen. Tragen Sie den Saft nun mit einem Wattebausch oder einer Kompresse auf die lästigen Stiche auf.
  5. Honig kann den Juckreiz von Mückenstichen hindern und außerdem bakteriellen Infektionen vorbeugen, die besonders durch das Aufkratzen eines Stiches entstehen können. Am wirksamsten ist dabei kaltgeschleuderter medizinischer Honig, z.B. Manuka Honig. Tragen Sie ein wenig des Honigs mit einem Wattebausch oder einem sauberen Finger auf die betroffenen Stellen.
  6. Kälte ist ein wirksames Mittel gegen Mückenstiche, weil sie die betroffenen Stellen betäubt und so die Gefahr von Juckreiz verringert. Außerdem helfen kühlende Hausmittel wie Kühlakkus oder Eiswürfel auch (im Ernstfall tut es auch gefrorenes Gemüse) dabei, Schwellungen zurückgehen zu lassen. Um Komplikationen wie Kälteverbrennungen zu vermeiden, sollten Sie den kalten Gegenstand vorsichtshalber in ein Tuch oder eine Kompresse wickeln, bevor Sie ihn auf die Haut geben.
  7. Kokosöl ist nicht nur als vorbeugendes Hausmittel gegen Mückenstiche geeignet, es kann auch dazu beitragen, dass Schmerzen gelindert werden. Hauptverantwortlich hierfür ist die enthaltene Laurinsäure, die entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Nehmen Sie hierzu etwas Kokosöl, lassen Sie es kurz in Ihren sauberen Händen schmelzen und tragen Sie es dann auf die betroffenen Stellen auf.
  8. Meerrettich enthält viele Senföle, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken können. Da er aber unter Umständen auch hautreizend wirken kann, sollten Sie ihn nicht direkt auf die Haut geben: Gegen Mückenstiche ist es sinnvoller, den Meerrettich zu zerkleinern und dann in eine Kompresse zu geben, um ihn schließlich so auf die Haut wirken zu lassen.
  9. Quark hat beruhigende Eigenschaften und kann so dazu beitragen, Mückenstiche auf der Haut zu lindern und Juckreiz zu unterbinden. Geben Sie hierfür eine dünne Schicht naturbelassenen Speisequark auf die betroffenen Stellen und lassen Sie ihn kurz einwirken. Achten Sie darauf, den Quark abzuwischen, bevor er eintrocknet.
  10. Seife kann dabei helfen, die vom Mückenstich geplagte Haut zu reinigen und besonders bei vergleichsweise frischen Stichen das Gift zu entfernen. Feuchten Sie hierfür ein Stück Kernseife etwas an, lösen Sie dann ein kleines Stück und geben Sie es direkt auf den Mückenstich. Lassen Sie die Seife etwas einwirken und waschen Sie den Stich dann gut ab.
  11. Spitzwegerich ist eine traditionsreiche Heilpflanze, die man häufig in Grünanlagen finden und normalerweise auch problemlos ernten kann. Gegen Mückenstiche eignet sich die Pflanze besonders, weil sie desinfizierend und bei Wunden, die durch Kratzen entstehen können, blutstillend wirkt. Drücken Sie ein paar Spitzwegerichblätter etwas ein, so dass sie gebrochen werden und reiben Sie dann die betroffenen Stellen mit den Blättern ein.
  12. Wärme kann genauso wie Kälte gegen Mückenstiche helfen und besonders Juckreiz unterbinden. Es wird vermutet, dass Hitze Enzyme des Mückengifts zerstört. Eine Möglichkeit, einen Mückenstich ganz einfach mit Wärme zu bekämpfen ist es, eine kleine Münze mit einem Feuerzeug zu erhitzen und dann auf oder in die Nähe des Mückenstichs zu platzieren. Aber Vorsicht: Um Verbrennungen zu vermeiden, sollten Sie vorher mit dem Finger prüfen, ob die Hitze erträglich ist, normalerweise sollte die Temperatur ungefähr 50 Grad betragen.
  13. Wasser ist ein sehr einfaches Hausmittel gegen Mückenstiche. Es kann helfen, den Einstich von Gift zu reinigen und außerdem kühlend gegen Juckreiz wirken. Zusätzlich desinfizierend wirkt Salzwasser: Geben Sie hierfür 1 bis 2 Teelöffel Salzwasser in ein Glas Wasser, rühren Sie es gut um und tragen Sie es dann mit einem Wattebausch oder Wattestäbchen auf die Einstiche auf.
  14. Weißkohl als Lebensmittel ist zwar nicht jedermanns Sache – viele erinnern sich dann mit Schrecken an ihre Kindheit zurück. Der Kohl ist aber auch als Heilpflanze einsetzbar, gegen Mückenstiche hilft er aufgrund seinen entzündungshemmenden und hautberuhigenden Eigenschaften. Nehmen Sie hierfür zwei Blätter frischen Weißkohl und waschen Sie diese zunächst einmal gründlich. Anschließend rollen Sie die Blätter flach, hierfür können Sie z.B. ein Nudelholz nutzen. So werden die Blätter aufgebrochen und die Inhaltsstoffe können wirken. Anschließend geben Sie die Kohlblätter in eine Kompresse und lassen sie auf den Einstich einwirken.
  15. Zwiebeln enthalten Isoaliin, ein Schwefelstoff, der nicht nur für die Tränen beim Schneiden verantwortlich ist, sondern auch entzündungshemmend wirkt. Deshalb sind rohe Zwiebeln ein lang bewährtes Mittel gegen Mückenstiche, das dazu noch sehr einfach anzuwenden ist: Sie müssen lediglich eine rohe Zwiebel in zwei Hälften schneiden und eine der Hälften dann auf die von den Stichen geplagte Haut pressen.

Fazit

Mückenstiche sind zwar meist harmlos, sollten aber dennoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn nicht nur können sie vereinzelt (besonders in tropischen Gebieten) Krankheiten übertragen, ein Stich kann auch zu Juckreiz, Rötungen und Schwellungen führen. Das ist nicht nur unangenehm, aufgekratzte Mückenstiche können auch zu größeren Entzündungen oder sogar Infektionen führen. Deshalb ist es nicht nur sinnvoll, Vorsichtsmaßnahmen gegen Mücken zu beachten, sondern auch bereits erlittene Mückenstiche so zu behandeln, dass sie gelindert werden – die 15 vorgestellten Hausmittel können Ihnen gut dabei helfen.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Mückenstichen gemacht? Gibt es vielleicht ein Hausmittel, das wir nicht genannt haben, bei Ihnen aber sehr geholfen hat? Dann schreiben Sie uns doch einen Kommentar.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

Über Nick

Hi Ich bin Nick! Ich interessiere mich leidenschaftlich für alles, was mit gesunder Ernährung und einem gesunden Leben zu tun hat. Ich habe diese Webseite gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung mit meinen Lesern zu teilen und weil es mir unglaublich viel Spaß bereitet, anderen mit meine Tipps zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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