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Welche Hausmittel helfen gegen Tränensäcke?

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Sind Ihre Augenlider manchmal oder sogar regelmäßig angeschwollen? Dann sind Sie nicht allein, viele Menschen leiden unter sogenannten Tränensäcken. Oftmals sind sie sozusagen angeboren, in anderen Fällen können aber auch bestimmte Faktoren dazu führen, dass man zeitweise oder regelmäßig unter derartigen Schwellungen leidet. Doch man kann etwas dagegen tun – z.B. mit Hausmitteln. Wir erklären Ihnen, woher Tränensäcke kommen, geben Ihnen Tipps, wie Sie sie verhindern können und stellen Ihnen 11 beliebte und schonende Hausmittel gegen Tränensäcke vor.

 

Woher kommen geschwollene Tränensäcke?

Unter Tränensäcken versteht man im Volksmund geschwollene oder erschlaffte Augenlider. In den meisten Fällen sind sie eher ein kosmetisches Problem, das für den Betroffenen aber alles andere als angenehm ist. Geschwollene Tränensäcke können sowohl chronisch, also dauerhaft, als auch akut auftreten.

 

Chronische Tränensäcke

Dauerhaft vorhandene Tränensäcke sind oftmals genetisch bedingt. Aufgrund der erblichen Anlagen ist dann das Bindegewebe vergleichsweise dünn aufgebaut, so dass sich dort Flüssigkeiten ansammeln, die nicht ausreichend gebunden werden können. Besonders Menschen, die bereits in jungen Jahren unter derartigen Schwellungen leiden, verdanken ihre Tränensäcke genetischen Umständen.

Wenn eine genetische Veranlagung vorliegt, können weitere Faktoren dazu beitragen, dass sich die Tränensäcke weiter ausbreiten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Flüssigkeitsmangel,
  • Durchblutungsstörungen
  • langfristiger regelmäßiger Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • Ernährungsmängel und
  • ein stressiger Lebensstil, z.B. durch zu wenig Schlaf.


All diese Faktoren können nicht nur zu Augenringen, sondern auch zu ausgeprägteren Tränensäcken führen, da das Bindegewebe durch sie weiter geschwächt wird. Aber auch das Alter kann zu Tränensäcken beitragen: Denn mit jedem Lebensjahr nimmt die Aufnahmefähigkeit des Bindegewebes ab.

Akute Tränensäcke

Doch Tränensäcke kommen nicht nur als chronisches Erscheinungsbild vor. Es kann auch passieren, dass man zeitweise unter geschwollenen Augenlidern leidet. Auch hier spielen oft Faktoren wie zeitweiliger Stress, Schlafmangel, Ernährungsmängel wie zu viele salzige Speisen oder Alkohol- und Nikotinkonsum eine Rolle. Besonders nach durchzechten Nächten mit wenig Schlaf kann es so passieren, dass man nicht nur mit Augenringen, sondern auch mit angeschwollenen Tränensäcken aufwacht.

Auch Bindehautenzündungen oder ausgiebiges Weinen können die Tränensäcke kurzfristig vergrößern.

Aber aufgepasst: Wenn die Tränensäcke auf einmal Schwellungen aufweisen, sollte man diese genau beobachten. Denn in einigen Fällen sind auch Krankheiten für die Symptome verantwortlich. So können beispielsweise

  • Herzkrankheiten
  • Nierenleiden oder auch
  • eine Erkrankung der Schilddrüse

ebenfalls zu Symptomen führen, die sich in vergrößerten Tränensäcken äußern.

Sollten Sie also plötzlich vergrößerte Tränensäcke haben, für die kein Grund erkennbar ist, so ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Besonders bei länger anhaltenden derartigen Tränensäcken ist eine medizinische Beratung eigentlich unumgänglich.

Schwellungen der Tränensäcke vermeiden

Die meisten Tränensäcke sind allerdings eher harmlos. Dennoch können sie Betroffene sehr belasten:

  • Viele fühlen sich weniger attraktiv.
  • Manche verbinden Tränensäcke mit Suchtkrankheiten wie Alkoholismus, obwohl dies meist unbegründet ist
  • Besonders im fortgeschrittenen Stadium können die Tränensäcke außerdem belastend sein, weil sie die Haut nach unten ziehen.

Deshalb sollte man schon früh etwas gegen die lästigen Schwellungen tun. Dabei gilt es, das Bindegewebe mit einem gesunden Ernährungsstil zu schonen:

  • Vermeiden Sie Alkohol und Nikotin
  • Ernähren Sie sich ausgewogen, verzichten Sie besonders auf stark gesalzene Speisen
  • Vermeiden Sie Stress, versuchen Sie insbesondere, viel zu schlafen
  • Trinken Sie viel, damit die Bindehaut genügend Feuchtigkeit hat, um richtig funktionieren zu können.

Sind die Tränensäcke weit fortgeschritten, ist es schwierig, etwas dagegen zu tun: Meist hilft dann nur noch ein operativer Eingriff. Damit es gar nicht erst dazu kommt, sollten Tränensäcke so früh wie möglich gelindert werden, damit das Bindegewebe geschont und die Schwellungen so wenig sichtbar wie möglich sind.

Für die Linderung von Tränensäcken gibt es dabei viele Hausmittel, die sowohl bei genetisch bedingten als auch bei akut auftretenden Schwellungen helfen können. Doch welche Hausmittel helfen gegen Tränensäcke? Um Ihnen den Kampf gegen die Schwellungen zu erleichtern, haben wir für Sie 11 Mittel gefunden, mit denen Sie die unschönen und oft auch unangenehmen Tränensäcke lindern können.

11 Hausmittel, die gegen Tränensäcke helfenHausmittel die gegen Tränensäcke helfen

  1. Äpfel enthalten Apfelpektin und Fruchtzucker – beide Inhaltsstoffe können die Augenlider beruhigen, ihnen Feuchtigkeit spenden und somit gegen viele Formen von Tränensäcken wirken. Schneiden Sie einen Apfel in kleine Scheiben und legen Sie diese dann auf Ihre geschlossenen Augenlider. Lassen Sie sie kurze Zeit einwirken.
  2. Augentrost ist, wie der Name schon sagt, ein beliebtes Hausmittel gegen Augenleiden. Besonders Entzündungen können durch die Anwendung der Heilpflanze gelindert werden, entzündliche Schwellungen der Tränensäcke gehen so oft deutlich zurück. Dabei hilft eine Kompresse mit Augentrost-Tee: Übergießen Sie zunächst 1 Teelöffel Augentrost mit einer Tasse kochend heißem Wasser und lassen Sie den Tee etwa 10 Minuten lang ziehen. Anschließend müssen Sie den Tee etwas abkühlen lassen, bevor Sie ihn mit einer Kompresse auf die geschlossenen Augenlider auftragen. Alternativ können Sie auch einen Wattebausch in den Tee tunken und danach auf die geschwollenen Stellen geben.
  3. Gurken sind ein bewährtes Hausmittel gegen allerlei Probleme im Gesicht – Tränensäcke sind da keine Ausnahme. Sie spenden ihnen Feuchtigkeit und Kühlung und können so dazu beitragen, Schwellungen schneller weggehen zu lassen. Die Anwendung ist denkbar einfach: Schneiden Sie eine Gurke in kleine Scheiben und geben Sie dann zwei davon auf die von Tränensäcken geplagten Augenlider. Um eine optimale Kühlung zu gewährleisten, ist es zudem empfehlenswert, die Gurke vorher ca. eine Stunde im Kühlschrank zu lagern.
  4. Hyaluronsäure ist ein weiteres Mittel, das gegen Tränensäcke helfen kann. Denn regelmäßig eingenommen kann sie dazu beitragen, dass das Bindegewebe wieder mehr Feuchtigkeit bindet, wodurch sich Tränensäcke zurückbilden können. Dabei ist es aber wichtig, dass Sie die Säure regelmäßig (also täglich) in ausreichender Dosierung einnehmen, sei es als Hyaluronsäure Creme, als Gel oder als Kapseln. Weniger Hausmittel als eine medizinischen Behandlung (die normalerweise vergleichsweise teuer ist) sind Hyaluron Injektionen, bei denen die Säure von einem Fachmann direkt in den Bereich der Tränensäcke gespritzt wird.
  5. Auch ansonsten ist Kälte ein einfaches, aber sehr wirksames Hausmittel gegen Schwellungen wie Tränensäcke. Für die Augenpartie sollten Sie aber darauf achten, nicht zu kalte Mittel zu verwenden – Eiswürfel z.B. können, wenn sie direkt auf die Haut gegeben werden, auch Erfrierungen verursachen. Bewährt haben sich hingegen Hausmittel wie ein kalter Löffel, der zuvor wenige Minuten im Eisschrank gekühlt wurde.
  6. Kaffee enthält Koffein. Bei angeschwollenen Tränensäcken kann dieses die Durchblutung verbessern, so dass die Schwellung schneller abnimmt. Kaffee trinken ist dabei aber nicht unbedingt zielführend. Sinnvoller ist es, bereits durchgelaufenes und leicht abgekühltes Kaffeepulver zu verwenden, da das Koffein hier bereits freigesetzt ist. Ideal für diesen Verwendungszweck sind gebrauchte Kaffeepads, die man ganz einfach auf die geschwollenen Augen auftragen kann. Sollten Sie keine Kaffeepads zur Hand haben, können Sie auch das Pulver eines durchgelaufenen Kaffeefilters nutzen, indem Sie es z.B. in eine Kompresse geben.
  7. Kartoffeln sind ein sehr beliebtes Hausmittel gegen geschwollene Tränensäcke, und das aus gutem Grund: Nicht nur haben sie entzündungshemmende Eigenschaften, sie können auch kühlend wirken und darüber hinaus dem Körper auch Kalium geben, welches bei zu salzhaltiger Ernährung den Natriumhaushalt ausgleichen und so Schwellungen abbauen kann. Gegen Tränensäcke hat es sich bewährt, eine rohe Kartoffel in kleine Stückchen zu raspeln, anschließend in eine Kompresse zu geben und diese dann auf die Tränensäcke aufzutragen.
  8. Kokosöl ist auch bei Tränensäcken ein vielversprechendes Hausmittel: Es enthält viel Laurinsäure, welche entzündungshemmend wirkt und außerdem die Haut befeuchtet. Dafür ist es notwendig, die betroffenen Stellen regelmäßig gut mit dem Öl einzufetten, wobei kaltgepresstes Kokosöl mit hohem Laurinsäuregehalt zu bevorzugen ist.
  9. Neben seiner Nutzung als Nahrung hat sich Quark auch als natürliche Gesichtsmaske etabliert. Bei Tränensäcken kann naturbelassener Speisequark ebenfalls genutzt werden, da er die Haut beruhigt und gleichzeitig kühlend gegen Schwellungen wirkt. Geben Sie also etwas gekühlten Quark auf die geschwollenen Partien und lassen Sie es so lange einwirken, bis er zu trocknen beginnt. Anschließend entfernen Sie den Quark vorsichtig mit einem nassen Tuch.
  10. Sesamöl ist reich an Fettsäuren wie Linolsäure und Vitamin E, wodurch es regelmäßig angewendet dabei helfen kann, die Haut zu befeuchten, Entzündungen zu hemmen und so auch Schwellungen der Tränensäcke zurückgehen zu lassen. Reiben Sie hierfür die geschwollenen Tränensäcke vorsichtig mehrmals täglich mit Sesamöl ein und achten Sie darauf, dass das Öl nicht in Ihr Auge gerät.
  11. Je nach Sorte kann Tee eine gute Wirkung gegen Schwellungen haben. Besonders schwarze und grüne Teebeutel haben entzündungshemmende, durchblutungsfördernde und auch lindernde bzw. kühlende Eigenschaften. Dafür ist es aber nötig, den Tee zunächst einmal zuzubereiten: Übergießen Sie also 2 Teebeutel mit heißem Wasser und lassen Sie sie etwa 5 bis 7 Minuten lang ziehen. Anschließend entfernen Sie die Beutel. Lassen Sie sie kurz abkühlen, bevor Sie die Teebeutel auf die geschwollenen Bereiche geben und ein paar Minuten lang einwirken lassen.

Hausmittel gegen Tränensäcke – Fazit

Tränensäcke sind zwar meist “nur” ein kosmetisches Problem, sollten aber dennoch angegangen werden, um das Bindegewebe zu schonen und unangenehme psychische Folgen zu vermeiden. Dabei kann schon ein ausgewogener Lebensstil mit wenig Stress und einer guten Ernährung viel gegen die Schwellungen ausrichten. Doch auch wenn Sie regelmäßig oder zeitweise unter Tränensäcken leiden, ist dies nicht unbedingt ein Grund zur Beunruhigung. Denn es gibt viele Hausmittel, die dabei helfen, Schwellungen zu lindern, so dass die Augenlider geschont werden. Sind Sie auch von Tränensäcken betroffen? Welche Mittel haben bei Ihnen geholfen? Über einen Kommentar von Ihnen würden wir uns sehr freuen.

 

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

About Nick

Hi Ich bin Nick! Ich interessiere mich leidenschaftlich für alles, was mit gesunder Ernährung und einem gesunden Leben zu tun hat. Ich habe diese Webseite gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung mit meinen Lesern zu teilen und weil es mir unglaublich viel Spaß bereitet, anderen mit meinen Tipps zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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