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Hausmittel

15 Hausmittel gegen Zahnfleischentzündung

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Sie merken beim Zähneputzen, dass sich etwas Blut in die Zahnpasta gemischt hat? Das Zahnfleisch schmerzt und das Essen fällt Ihnen schwer? Vielleicht leiden Sie dazu unter verstärktem Mundgeruch? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie unter einer Zahnfleischentzündung leiden. Dieses Leiden, von Fachleuten auch Gingivitis genannt, sollte nicht unterschätzt werden, da es die Zähne nachhaltig schädigen kann. Aber was kann man dagegen tun? Zum Glück gibt es viele Mittel, mit denen man die Symptome einer Entzündung des Zahnfleischs auch von zu Hause aus bekämpfen kann. Wir erklären Ihnen, warum sich das Zahnfleisch entzündet, geben Ihnen Tipps, wie Sie das im Vorfeld vermeiden können und stellen Ihnen 15 Hausmittel gegen Zahnfleischentzündung vor.



Warum kommt es zu einer Zahnfleischentzündung?

Eine Zahnfleischentzündung wird meistens von Bakterien verursacht. Sie setzen sich an den Zähnen, in den Zahnzwischenräumen und auch am Zahnfleisch fest und sorgen dort für eine Abwehrreaktion des Körpers: Das Immunsystem möchte sich gegen die schädlichen Bakterien wehren, in diesem Zusammenhang rötet und schwillt das Zahnfleisch.

 

Oft schleichender Verlauf

Viele Entzündungen laufen über längere Zeit ohne größere Schmerzen ab, was dazu führen kann, dass man die Gingivitis erst relativ spät wahrnimmt. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig auf Symptome einer Zahnfleischentzündung zu achten. Normalerweise hat das gesunde Zahnfleisch eine rosa Farbe. Entzündetes Zahnfleisch hingegen kann sich wie folgt äußern:

  • Das Zahnfleisch ist nicht mehr rosa, sondern rot
  • das Zahnfleisch schwillt an
  • das Zahnfleisch wirkt weich und empfindlich
  • beim Zähneputzen schmerzt das Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten
  • aufgrund der Bakterien kommt es in vielen Fällen auch zu Mundgeruch.

Häufigste Ursache: Mangelnde Mundhygiene

Die häufigste Ursache für Zahnfleischentzündungen ist mangelnde Mundhygiene, die es den Bakterien ermöglicht, sich ohne große Gegenwehr auszubreiten. Dabei kann das Essen von Speisen, die sich leicht in den Zahnzwischenräumen verfangen, also z.B. Fleisch, die Gefahr einer Zahnfleischentzündung noch verstärken.

Auch Rauchen ist dafür bekannt, Zahnfleischentzündungen mit zu verursachen. Darüber hinaus gibt es auch vereinzelte Fälle, in denen psychosomatische Störungen, z.B. Stress, zu einer Entzündung des Zahnfleisches führen können.

 

Unbehandelt können Zahnfleischentzündungen ernsthafte Folgen haben

Eine Zahnfleischentzündung ist, besonders, wenn sie chronisch auftritt, oftmals ein erstes Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. Wird die Entzündung nicht behandelt, breitet sie sich oftmals tiefer aus. Dabei kann es dann zu Paradontose und Wurzelentzündungen kommen, die meistens schmerzhafte und teure Therapien wie Wurzelbehandlungen oder das Entfernen von Zähnen mit anschließendem Zahnersatz zur Folge haben.

Deshalb sollte man schon früh etwas gegen Zahnfleischentzündungen tun.

 

Was kann man vorbeugend gegen Entzündungen des Zahnfleisch tun?

Die beste Vorbeugung gegen eine Zahnfleischentzündung ist eine bessere Mundhygiene:

  • Putzen Sie Ihre Zähne richtig und regelmäßig
  • Besonders, wenn Sie schwer zu kauende Nahrung zu sich nehmen, ist es empfehlenswert, sich direkt nach der Mahlzeit die Zähne zu putzen
  • Nutzen Sie Zahnseide, um auch die Zahnzwischenräume zu reinigen
  • Gehen Sie turnusmäßig zum Zahnarzt.

Darüberhinaus ist es auch sinnvoll, auf Nikotin zu verzichten und Stress zu reduzieren.

Eine spontan auftretende Zahnfleischentzündung kann immer vorkommen und hat oftmals weniger besorgniserregende Gründe, z.B. ein bei der Mundhygiene versehentlich nicht beachtetes Stück essen. Wenn die Entzündungen aber regelmäßig werden und/oder nicht weggehen, sollte schnell ein Zahnarzt aufgesucht werden, der dann eine professionelle Diagnose stellen und Behandlungsmaßnahmen einleiten kann.

Wenn eine Entzündung auftritt und man vielleicht sogar Schmerzen verspürt, möchte man schnell Linderung verspüren. Das Gute dabei: Es gibt viele Hausmittel, die z.B.

  • desinfizierend
  • entzündungshemmend und
  • antibakteriell

wirken und daher gut zur Erstbehandlung einer Zahnfleischentzündung geeignet sind. Wir stellen Ihnen 15 Hausmittel gegen Zahnfleischentzündungen vor, erklären Ihnen wie sie wirken und geben Ihnen Tipps, wie Sie sie am besten anwenden können.

 

15 Hausmittel gegen ZahnfleischentzündungZahnfleischentzündung Hausmittel

    1. Alkohol hat schmerzstillende und desinfizierende Eigenschaften. Gegen eine Zahnfleischentzündung sollte er aber nicht getrunken, sondern als Mundspülung verwendet werden, lassen Sie ihn also um das Zahnfleisch herum gehen und spucken Sie ihn anschließend aus. Nutzen Sie hierfür nur hochprozentigen Alkohol, z.B. Whisky oder Wodka.
    2. Aloe Vera hat entzündungshemmende und schmerzlindernde Effekte und kann daher gut als Hausmittel gegen Zahnfleischentzündungen eingesetzt werden: Einerseits können Sie Aloe Vera Trinkgel als Mundspülung verwenden, indem Sie das Trinkgel durch den Mund und besonders um das Zahnfleisch herum laufen lassen. Andererseits können Sie auch herkömmliches Aloe Vera Gel direkt auf das entzündete Zahnfleisch geben, am besten mit einem Wattestäbchen oder Wattebausch.
    3. Apfelessig hat aufgrund seiner natürlichen Essigsäuren einen desinfizierenden Effekt. Um bei einer Zahnfleischentzündung auszuschließen, dass der sensible Mundraum vom etwas aggressiven Essig angegriffen wird, sollte der Apfelessig vorher verdünnt werden: Vermischen Sie also 2 Esslöffel Apfelessig mit einem Glas Wasser und nutzen Sie dieses Glas dann als Mundspülung, lassen Sie es besonders mit dem entzündeten Zahnfleisch in Berührung kommen und spucken Sie die Essig-Wasser-Mischung dann aus. Geeigneten Apfelessig finden Sie hier…
    4. Honig hat natürliche antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die nicht nur dem Bienenstock zu Gute kommen, sondern auch gegen eine Zahnfleischentzündung helfen können. Am besten wirkt dabei kaltgeschleuderter medizinischer Honig, z.B. Manuka Honig. Geben Sie den Honig mit einem Wattestäbchen vorsichtig auf die entzündeten Zahnfleischstellen und lassen Sie ihn mehrere Minuten lang einwirken, bevor Sie Ihren Mund gut mit Wasser ausspülen.
    5. Ingwer hat schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften, besonders der Wirkstoff Gingerol zeigt sich dafür verantwortlich, dass das Gewürz bei einer Zahnfleischentzündung genutzt werden kann: Sie können einen Ingwertee (zwei kleine Scheiben Ingwer mit einer heißen Tasse Wasser aufgießen und 5 bis 7 Minuten lang ziehen lassen) zubereiten und diesen dann als Mundspülung nutzen, wobei Sie besonders das entzündete Zahnfleisch beachten sollten.
    6. Kamille hat antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften. Grund dafür sind u.a. Flavonoide und ätherische Öle, die auch bei einer Zahnfleischentzündung helfen: Gießen Sie eine Tasse heißes Wasser auf zwei Teelöffel Kamillenblüten und lassen Sie diesen Kamillentee 5 bis 7 Minuten lang ziehen. Anschließend seihen Sie ihn ab und lassen ihn kurz abkühlen, so dass Sie sich im Mund nicht verbrennen. Nun können Sie den Tee trinken, wobei Sie ihn langsam und gründlich durch die Zahnzwischenräume ziehen und auch auf das Zahnfleisch wirken lassen sollten.
    7. Knoblauch hat entzündungshemmende Eigenschaften, die gut gegen Zahnfleischentzündungen helfen können. Schneiden Sie hierfür eine Knoblauchzehe auf und drücken Sie den Knoblauch dann mehrere Minuten lang direkt auf das entzündete Zahnfleisch.
    8. Kokosöl enthält viel Laurinsäure, die u.a. entzündungshemmend wirkt und Bakterien abtöten kann. Gegen eine Zahnfleischentzündung kann man einen Teelöffel Kokosöl in den Mund nehmen, kurz warten, bis das feste Öl flüssig geworden ist und das Öl dann mehrere Minuten lang über das Zahnfleisch gleiten lassen. Danach ist es empfehlenswert, den Mund gründlich mit Wasser auszuspülen.
    9. Kurkuma enthält den Inhaltsstoff Curcumin, der Entzündungen hemmen und Bakterien vertreiben kann. Gegen eine Zahnfleischentzündung ist es sinnvoll, einen Teelöffel Kurkuma mit etwas Wasser zu einer Paste zu vermischen. Diese Paste können Sie dann mit einem Wattestäbchen direkt auf das entzündete Zahnfleisch geben und einige Minuten lang einwirken lassen. Anschließend sollten Sie nicht vergessen, den Mund gründlich mit Wasser auszuspülen.
    10. Lavendelöl ist ein ätherisches Öl, das entzündungshemmend und desinfizierend wirkt und daher gut bei einer Zahnfleischentzündung verwendet werden kann. Besonders schonend und gleichzeitig wirksam ist dabei eine Lavendel-Mundspülung, bei der 3 bis 4 Tropfen Lavendelöl in ein Glas Wasser gemischt werden. Lassen Sie die Spülung gut durch den Mund gehen, legen Sie dabei besonderes Augenmerk auf das entzündete Zahnfleisch und spucken Sie die Spülung anschließend wieder aus.
    11. Nelken haben eine schmerzstillende Wirkung und werden gerne gegen Zahnschmerzen eingesetzt. Gegen Zahnfleischentzündungen ist besonders Nelkenöl empfehlenswert, weil es das ätherische Öl Eugenol enthält: Mischen Sie 5 bis 10 Tropfen Nelkenöl in ein Glas Wasser und nutzen Sie diese Mischung als Mundspülung. Spülen Sie Ihren Mund ca. 1 Minute gründlich damit aus, achten Sie besonders auf Ihr Zahnfleisch und spucken Sie die Spülung dann aus. Anschließend ist es empfehlenswert, den Mund nochmals gründlich mit Wasser auszuspülen.
    12. Pfefferminze enthält ätherische Öle, die Zahnfleischentzündungen hemmen und antibakteriell wirken können. Sie können sich so einen Pfefferminztee (ein paar Pfefferminzblätter mit einer Tasse heißem Wasser aufgießen, ca. 5 bis 7 Minuten lang ziehen lasse und dann abseihen) zubereiten, kurz abkühlen lassen und dann als Mundspülung nutzen: Lassen Sie den Tee ca. eine Minute lang durch den Mund gehen und achten Sie dabei besonders auf das Zahnfleisch.
    13. Salbei enthält ätherische Öle, die entzündungshemmend wirken, daher ist ein Salbeitee eine gute Wahl, um gegen eine Zahnfleischentzündung vorzugehen: Gießen Sie einen Teelöffel Salbeiblätter mit einer Tasse kochendem Wasser auf und lassen Sie den Tee abgedeckt etwa 10 Minuten lang ziehen. Anschließend lassen Sie den Tee auf mundverträgliche Temperaturen abkühlen und Sie können ihn als Mundspülung nutzen. Lassen Sie ihn also ausgiebig durch den Mund gehen und besonders durch die Zahnzwischenräume und um das Zahnfleisch herum ziehen, bevor Sie den Tee wieder ausspucken. Weiterer positiver Aspekt: Salbei wirkt auch schmerzlindernd.
    14. Salz hat desinfizierende Eigenschaften, Salzwasser kann daher als Mundspülung dabei helfen, eine Zahnfleischentzündung zu bekämpfen. Mischen Sie hierfür 1 Teelöffel Salz in ein Glas Wasser, verrühren Sie die Mischung gut und lassen Sie sie dann 30 Sekunden bis 1 Minute lang durch den Mund und besonders über das Zahnfleisch gleiten. Spucken Sie die Mundspülung dann aus und reinigen Sie den Mundbereich anschließend mit einem Glas Wasser.
    15. Zitrone enthält viel Vitamin C, das Zahnfleischentzündungen hemmen kann. Allerdings kann reine Zitrone auch reizend wirken, weshalb es sinnvoll ist, verdünnten Zitronensaft als Mundspülung zu verwenden: Pressen Sie hierfür eine Zitrone aus, geben Sie den Saft in ein Glas und füllen Sie dieses mit Wasser auf. Verrühren Sie die Mischung gut und lassen Sie sie anschließend gründlich durch Ihren Mund laufen, wobei besonders das Zahnfleisch berücksichtigt werden sollte. Anschließend spülen Sie den Mund gründlich mit Wasser aus.



Hausmittel gegen Zahnfleischentzündung – Fazit

Wenn sich das Zahnfleisch entzündet, dann geschieht dies meist langsam und schleichend. Es ist also immer empfehlenswert, auf eventuelle Symptome zu achten. Eine verstärkte Mundhygiene kann in vielen Fällen dazu führen, dass die Ursachen, die meist bakteriell sind, beseitigt werden kann. Sollte es dennoch zu einer Zahnfleischentzündung kommen, können viele Hausmittel, die Bakterien bekämpfen, Entzündungen hemmen und desinfizierend wirken, helfen. Bei länger andauernden oder sich wiederholenden Entzündungen ist es aber immer sinnvoll, einen Zahnarzt aufzusuchen.

Haben Sie schon einmal unter einer Zahnfleischentzündung gelitten? Wie sind Sie sie wieder losgeworden? Wir würden uns freuen, von Ihren Erfahrungen zu hören – schreiben Sie uns doch einen Kommentar.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

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