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Hausmittel

Mit Hausmitteln Hühneraugen entfernen

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Besonders Wanderer kennen die schmerzhaften Hornschwielen, die sich nach langen Fußmärschen gerne bilden. Doch auch viele andere Menschen leiden unter Hühneraugen. Das Gute: Sie können zwar sehr weh tun, sind darüber hinaus aber relativ harmlos und lassen sich sehr gut von zu Hause aus bekämpfen. Damit auch Sie gegen Hühneraugen gewappnet sind, haben wir für Sie 13 bewährte Hausmittel zusammengestellt.

 

Was sind Hühneraugen und woher kommen sie?

Hühneraugen, von Medizinern auch Clavus genannt, sind Hornschwielen, die durch permanenten Druck auf den Fuß entstehen. Dabei verhornt die Haut in großem Maße, da die Hornbildung meist kegelförmig erfolgt und die Spitze dieses Kegels in den Fuß hineinragt, sind sie in vielen Fällen sehr schmerzhaft.

 

Hauptursache: Falsches Schuhwerk

Hühneraugen sind vergleichsweise weit verbreitet. Am häufigsten werden Sie durch falsch gewählte Schuhe oder andere Fußbekleidung verursacht:

  • Zu enge oder zu kleine Schuhe stellen eine permanente Belastung für den Fuß dar. Auch ergonomisch unnatürlich geformtes Schuhwerk, z.B. Schuhe mit hohen Absätzen, bedeuten ständigen Stress für Schuhe und Zehen. Wenn man lange Zeit falsche Schuhe trägt, z.B. während eines Arbeitstages oder auch auf einer langen Wanderung, kann so starker Druck aufgebaut werden, dass Hühneraugen entstehen.
  • Auch wenn die Schuhe eigentlich passen, kann es zu Hühneraugen kommen, so z.B. durch unkomfortable Socken, die durch Reibung Druck auf den Fuß ausüben.
  • Weiterhin können Fremdkörper im Schuh auf Dauer zu Hühneraugen führen, z.B. kleine Steine, die in den Schuh geraten sind.
  • Hat der Fuß Fehlstellungen, können diese auch Hühneraugen fördern. Nach oben geneigte sogenannte Hammerzehen führen beispielsweise häufig zu einer Druckbildung.
  • Auch chronisch trockene Haut kann ein Risikofaktor für Hühneraugen sein. Denn diese begünstigt die Hornhautbildung, welche dann zu einem Hühnerauge führen kann.


Mit richtiger Fußbekleidung vorbeugen

Die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen Hühneraugen ist richtige Fußbekleidung. Deshalb sollten Sie vor allem auf folgende Dinge achten:

  • Wählen Sie bequeme, nicht zu kleine Schuhe. So vermeiden Sie eine permanente Druckbildung.
  • Wechseln Sie regelmäßig Ihre Socken, da Feuchtigkeit Reibung verursachen kann. Besonders auf längeren Wanderungen sollten Sie deshalb immer Ersatzsocken sowie, soweit möglich, auch ein Paar Ersatzschuhe mit sich führen.
  • Vergewissern Sie sich, dass sich keine Fremdkörper wie Steinchen in Ihren Schuhen befinden.
  • Wenn Sie unter trockener Haut leiden, empfiehlt es sich, Ihre Füße regelmäßig z.B. mit einer Fettcreme zu befeuchten.

 

Behandlung

Hühneraugen sind zwar aus medizinischer Sicht vergleichsweise harmlos, sollten dennoch schnellstmöglich behandelt werden. Die Hauptursache hierfür ist der Schmerz, denn die Schwielen mit sich bringen: Kleinere Hühneraugen sind zwar meist “nur” unangenehm, weiten sie sich jedoch in größere aus, kann dies zu derartigen Schmerzen führen, dass man eigentlich keine Schuhe mehr tragen kann. Deshalb ist es empfehlenswert, so schnell wie möglich mit einer Behandlung zu beginnen.

Dies ist auch deshalb ratsam, weil es auch zu Folgekrankheiten wie Entzündungen oder bakteriellen Infektionen führen kann. Besonders Risikopatienten, z.B. Diabetiker, sollten deshalb schon die ersten Anzeichen ernst nehmen.

 

Hühneraugen und Warzen

Wenn Sie glauben, unter einem Hühnerauge zu leiden, aber keine Ursache dafür benennen können, dann sollten Sie vorsichtig sein: Es könnte sich dann nämlich auch um eine schmerzhafte Warze handeln. Anders als Hühneraugen werden Warzen von Viren verursacht und sind nicht nur schmerzhaft, sondern vor allem hochansteckend. Deshalb sollten Sie im Zweifelsfall lieber zum Arzt gehen, um eine Verwechslung auszuschließen.

 

Entfernung von Hühneraugen

Besonders kleine Hühneraugen ist es in den meisten Fällen möglich, sie selber zu entfernen. Da es sich nämlich um Hornhautschwielen handelt, ist normalerweise keine empfindliche Haut betroffen. Dennoch sollten Sie nicht versuchen, die Hühneraugen selber herauszuschneiden, da dies Narben und eventuell auch Folgeverletzungen sowie bakterielle Infektionen verursachen kann.

Sinnvoller ist es, die Hornhaut mit einer Hornhautfeile oder einem Bimsstein zu entfernen. Besonders bei größeren Hühneraugen ist dies aber nicht immer so einfach. Deshalb ist es hilfreich, die Hornhaut vorher aufzuweichen. Dabei können verschiedene Hausmittel behilflich sein, so dass die Entfernung unkomplizierter und schmerzloser wird. Im Folgenden stellen wir Ihnen 13 dieser Mittel vor:

 

13 Hausmittel gegen Hühneraugen  Hausmittel gegen Hühneraugen

  1. Aloe Vera hat nicht nur einen angenehm kühlenden Effekt auf die Haut und kann entzündungshemmend wirken, die Pflanze kann auch dabei helfen, die Haut aufzuweichen, wodurch die Schwielen der Haut zurückgehen. Hierfür sollten Sie mehrmals täglich etwas Aloe Vera Gel (entweder direkt aus einem Aloe Vera Blatt oder reines Aloe Vera Gel für die Haut) auf die betroffenen Stellen einwirken lassen. Gegen Hühneraugen sollte diese Behandlung mindestens eine Woche lang durchgeführt werden.
  2. Apfelessig enthält viele natürliche Essigsäuren, welche dabei helfen können, Hühneraugen aufzuweichen. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften kann er auch bei lästigen und oft schmerzhaften Entzündungen, die durch das Hühnerauge hervorgerufen werden, mildern. Dabei hilft vor allem ein Fußbad mit Apfelessig: Geben Sie 2 Liter Wasser in eine kleine Wanne, mischen Sie etwa ¼ Liter Apfelessig zu und baden Sie dann täglich Ihre Füße etwa 20 Minuten lang.
  3. Honig hat antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften und hilft außerdem durch seine Konsistenz, Hühneraugen aufzuweichen. Am hilfreichsten ist dabei kaltgeschleuderter medizinischer Honig, z.B. Manuka Honig: Geben Sie den Honig etwa 3 bis 4 Mal täglich mit einem Wattestäbchen auf die betroffene Stelle und lassen Sie ihn dann einwirken.
  4. Kamille hat nicht nur entzündungshemmende Eigenschaften, die gegen Schmerzen bei Hühneraugen helfen können, ein regelmäßiges Fußbad mit Kamillentee kann ebenfalls die Hornhaut so aufweichen, dass der Hornkegel schon bald entfernt werden kann: Übergießen Sie hierfür etwa 10 Teelöffel getrocknete Kamille mit 2 Liter kochend heißem Wasser, lassen Sie den Tee etwa 10 Minuten lang ziehen und seihen Sie ihn dann in eine kleine Fußwanne ab. Warten Sie, bis der Tee etwas abgekühlt ist, bevor Sie dann etwa 15 bis 20 Minuten lang ein Fußbad nehmen. Sie sollten dies täglich wiederholen.
  5. Auch Kernseife kann ein sinnvolles Hausmittel gegen Hühneraugen sein: Nicht nur stellt ein regelmäßiges Waschen des Fußes die Grundhygiene sicher, so dass sich beispielsweise Bakterien schwieriger ausbreiten können, in Verbindung mit Wasser kann sie zudem dabei helfen, das Hühnerauge so aufzuweichen, dass es mit einer Hornhautfeile oder einem Bimsstein entfernt werden kann. Geben Sie hierfür ein paar Stückchen Kernseife in eine kleine Wanne mit heißem Wasser und lassen Sie sie gut auflösen. Anschließend können Sie Ihre Füße in das Bad geben und die Haut etwa 20 Minuten lang einweichen lassen.
  6. Knoblauch hat dank seines Wirkstoffs Alliin antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften, die sich auch gegen Hühneraugen bemerkbar machen: So kann es schon helfen, die betroffene Stelle etwa dreimal täglich mit Knoblauchöl einzureiben. Besonders nachts kann es außerdem hilfreich sein, eine Knoblauchzehe auf das Hühnerauge zu legen und dann mit einer Mullbinde zu fixieren, so dass der Knoblauch über mehrere Stunden hinweg wirken kann. Aber Vorsicht: Um einen unangenehmen Knoblauchgeruch im Fußbereich zu vermeiden, ist es sehr ratsam, die Füße anschließend gut zu waschen.
  7. Mandelöl enthält viele gesättigte und ungesättigte Fettsäuren, die nicht nur das Hautbild positiv beeinflussen können, sondern bei Hühneraugen auch dazu beitragen,tief in die Hornhaut einzuwirken, so dass sie weich wird und die schmerzende Stelle entfernt werden kann. Reiben Sie hierfür die Stelle mehrmals täglich (mindestens dreimal) mit Mandelöl ein. Um eine optimale Wirkung zu gewährleisten, sollten Sie darauf achten, kaltgepresstes reines Mandelöl zu verwenden.
  8. Olivenöl wirkt ähnlich wie Mandelöl. Auch hier ist es wichtig, kaltgepresstes Öl zu nutzen: Reiben Sie Ihr Hühnerauge mehrmals täglich mit Olivenöl ein.
  9. Rosinen sind ein Hausmittel gegen Hühneraugen, das eine lange Tradition besitzt und besonders in ländlichen Gegenden angewendet wird: Schneiden Sie einige Rosinen in kleine Stücke, legen Sie diese dann auf das Hühnerauge und fixieren Sie sie dann mit einer Mullbinde. Lassen Sie die Rosinen dann über mehrere Stunden hinweg, beispielsweise über Nacht, einwirken. Wenn Sie dies über mehrere Tage hinweg wiederholen, löst sich die Hornhaut und das Hühnerauge kann entfernt werden.
  10. Salz ist ebenfalls gut geeignet, da es die Hornhaut so austrocknet, dass sie anschließend gut entfernt werden kann. Lösen Sie hierfür etwa eine Handvoll Salz in 2 Liter warmem Wasser auf und nehmen Sie dann etwa 15 Minuten lang ein Fußbad. Wiederholen Sie dies einmal täglich.
  11. Teebaumöl ist ein ätherisches Öl, das ursprünglich aus Australien stammt und nicht nur antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften hat, sondern auch vergleichsweise aggressiv ist, so dass es die Hornhaut bei einem Hühnerauge lösen kann. Da reines Öl die Haut irritieren kann, ist es empfehlenswerter, es in verdünnter Form einwirken zu lassen, z.B. in Form eines Fußbades: Geben Sie etwa 10 bis 12 Tropfen Teebaumöl in eine Wanne mit etwa 2 Litern warmem Wasser und vermischen Sie es gut. Anschließend geben Sie Ihre Füße etwa 15 Minuten lang in dieses Teebaumöl-Fußbad.
  12. Zitronen enthalten Zitronensäure, die vergleichsweise schonend, aber dennoch wirksam sein kann, da sie die Hornhaut löst. Pressen Sie hierfür eine Zitrone aus und reiben Sie die Stelle mehrmals täglich mit dem Saft ein, z.B. mit Hilfe eines Wattestabs.
  13. Zwiebeln enthalten natürlicherweise Schwefel, der helfen kann, die Hornhaut so zu lösen, dass die schmerzende Stelle leicht entfernt werden kann. Dabei ist es sehr hilfreich, eine Zwiebel in zwei Hälften zu schneiden, eine Hälfte auf das Hühnerauge zu geben und dann mit einer Mullbinde zu fixieren. So können Sie über Nacht gegen das Hühnerauge vorgehen. Sie sollten dies täglich wiederholen.

 

 

Fazit

Hühneraugen können sehr schmerzhaft sein, sind aber meist vermeidbar: Durch das Tragen von bequemen Schuhen ist es möglich, die unangenehmen Schwielen schon im Vorfeld zu verhindern. Wenn man dennoch unter einem Hühnerauge leidet, gilt es, die Hornhaut so abzuschaben, dass die schmerzende Stelle dabei entfernt wird. Dies ist am besten möglich, wenn man sie vorher so einweicht, dass die Entfernung kein Problem mehr darstellt – die 13 vorgestellten Hausmittel können sehr gut dabei helfen. Werden Sie auch manchmal – oder vielleicht sogar regelmäßig – von Hühneraugen geplagt? Welche Strategien verfolgen Sie gegen die schmerzhaften Schwielen? Schreiben Sie uns doch einen Kommentar, wir würden uns sehr freuen.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

Über Nick

Hi Ich bin Nick! Ich interessiere mich leidenschaftlich für alles, was mit gesunder Ernährung und einem gesunden Leben zu tun hat. Ich habe diese Webseite gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung mit meinen Lesern zu teilen und weil es mir unglaublich viel Spaß bereitet, anderen mit meine Tipps zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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