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Gesundheit

Natürlich den Körper entwässern mit Hausmitteln

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Egal, ob zur Entgiftung oder um lästige und eventuell sogar schädliche Wasserablagerungen im Körper loszuwerden: Entwässern wird immer beliebter. Doch wie entwässert man den Körper richtig? Wir erklären Ihnen, wann Sie entwässern sollten, wie ein Entwässerungsprozess abläuft und stellen Ihnen 15 effektive Hausmittel vor, mit denen Sie nicht nur den Körper natürlich entwässern, sondern auch Ihre Ernährung verbessern können.

 

Warum den Körper entwässern?

Es gibt viele Gründe, den Körper zu entwässern: Zum einen schwören viele darauf, durch eine systematische Entwässerung Schadstoffe aus dem Körper zu spülen und so eine Entgiftung des Körpers voranzutreiben. Es gibt aber auch akute Gründe, den Körper zu entwässern, diese sind vor allem dann gegeben, wenn sich im Körper Wasserablagerungen, auch Ödeme genannt, gebildet haben.

 

Mit Entwässerung den Körper entgiften

Besonders Detox und Entschlackungskuren stellen meist die Entwässerung des Körpers in den Vordergrund: Durch den überwiegenden Verzicht auf feste Nahrung und die gezielte Einnahme entwässernder Flüssigkeiten wird der Harndrang so angeregt, dass der Körper an Wasser verliert.

Dabei werden die primären Stoffwechselorgane wie Leber und Nieren angeregt. Durch den Verzicht auf feste Nahrung und die Vermeidung von Schadstoffen kann sich der Körper so auf den Abbau vorhandener Gifte konzentrieren. Nebenbei hat eine Entwässerung des Körpers auch einen anderen Effekt: Durch den Verlust an Wasser kann vergleichsweise schnell viel Gewicht abgebaut werden.

 

Wasserablagerungen im Körper

Ein anderer Grund, Wasser im Körper abzubauen, sind sogenannte Ödeme. Hierbei handelt es sich um Wasserablagerungen, die besonders in Armen und Beinen zu Schwellungen führen. Wenn man auf eine derartige Stelle drückt, kann es passieren, dass kurzzeitig Dellen zurückbleiben. Die Gründe hierfür können harmlos sein, es gibt aber auch sehr ernsthafte Ursachen für derartige Ödeme. Hierzu gehören z.B.:

  • Allergien
  • Bewegungsmangel
  • Insektenstiche
  • Mangelernährung
  • andere Ernährungsmängel
  • Hormonelle Unregelmäßigkeiten, z.B. in den Wechseljahren
  • Entzündungen
  • Herzkrankheiten wie Herzmuskelschwäche
  • Venenerkrankungen
  • Lebererkrankungen und
  • Nierenerkrankungen.

Wenn Sie also regelmäßig unter Wasserablagerungen leiden, ist es sehr empfehlenswert, sofort einen Arzt aufzusuchen, um auszuschließen, dass Sie unter einer ernsthaften Erkrankung leiden.

In vielen Fällen ist es aber eine falsche Ernährung, die dazu führt, dass der Körper zu viel überschüssiges Wasser hat. Dies lässt sich schon im Vorfeld vermeiden.


 

Mit der richtigen Ernährung Überwässerung vorbeugen

Denn Wasserablagerungen entstehen oft dadurch, dass man zu viel Natrium zu sich nimmt. Natrium, das besonders in salzhaltigen Speisen vorkommt, bindet Wasser im Körper. Wenn man also zu viel davon zu sich nimmt, kann es vorkommen, dass es zu Ablagerungen kommt.

Um dies zu vermeiden, sollte man sparsam mit salzhaltigen Lebensmitteln umgehen und seine Speisen so wenig wie möglich salzen – auch, wenn es manchmal schwerfällt.

 

Viel Flüssigkeit zu sich nehmen

Wenn man Wasserablagerungen hat, bedeutet dies keinesfalls, dass man auf Flüssigkeit verzichten sollte. Im Gegenteil, Flüssigkeit hilft dabei, dem Körper Wasser zu entziehen, da der Harndrang dadurch im Fluss gehalten wird. Um zu vermeiden, dass sich das aufgenommene Wasser im Körper ansiedelt, sollte man allerdings natriumarmes Wasser verwenden.

 

Dem Körper mit Kalium Wasser entziehen

Zum Glück gibt es ein “Gegenmittel” gegen zu viel Wasser im Körper. Denn während Natrium Wasser bindet, wird es von Kalium wieder gelöst: Die Nierentätigkeit wird aktiviert und der Harndrang wird angekurbelt. Die überflüssigen Wasservorräte werden dem Körper so entzogen. Weiterhin harndrangfördernd und entwässernd wirken beispielsweise B-Vitamine und Vitamin C.

Gewöhnlicherweise braucht der Körper eines Erwachsenen ungefähr zwei bis vier Gramm Kalium. Wer man den Körper entwässern möchte, sollte sich daran orientieren.

Es gibt viele Nahrungsergänzungsmittel, die versprechen, dem Körper besonders viel Kalium hinzuzufügen – doch diese Mittel sollte man mit Vorsicht betrachten. Denn wenn man zusätzlich zu der Nahrung nochmals hochdosiertes Kalium zu sich nimmt, kann es passieren, dass man viel zu viel davon ansammelt. Eine so genannte Hyperkaliämie, also eine Überdosierung von Kalium, kann dauerhaft verheerende Folgen haben und potentiell lebensgefährlich sein.

 

Den Kaliumhaushalt lieber natürlich aufbauen

Besser und bei ansonsten gesunden Menschen risikoarm ist es, die Ernährung so zu gestalten, dass man ohne hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel auf eine ausreichende Menge Kalium kommt. Und das ist gar nicht so schwierig, denn es gibt viele Nahrungsmittel, die besonders viel Kalium enthalten und so als Hausmittel zur Entwässerung geeignet sind.

Diese Hausmittel haben einen erfreulichen Nebeneffekt: Sie tragen nicht nur zu einer Entwässerung des Körpers bei, sondern gehören auch darüber hinaus zu den gesunden Lebensmitteln, die den Körper schonen und weitaus mehr Nährstoffe als nur Kalium haben. Bei Ödemen sollten Sie allerdings vorher einen Arzt aufsuchen, denn wenn die Ablagerungen durch ein Nierenleiden verursacht werden, kann auch eine kleine Menge Kalium schnell schädlich sein.

 

15 natürliche Hausmittel, um natürlich den Körper zu entwässernNATÜRLICHE HAUSMITTEL, UM NATÜRLICH DEN KÖRPER ZU ENTWÄSSERN

  1. Avocado enthält nicht nur viele gesunde Fettsäuren, sondern auch viel Kalium, das Wasser aus dem Körper zieht. Es lohnt sich also, z.B. täglich eine Avocado zu essen, sei es roh oder als Essensbeilage. Auch ein cremiger Avocado-Smoothie kann dazu beitragen, den Körper auf angenehme Art und Weise zu entwässern.
  2. Brennnesseln enthalten ebenfalls viel Kalium und wirken daher sehr entwässernd. Ein Brennnesseltee regt den Harndrang an und bringt außerdem noch den Stoffwechsel in Schwung: Nehmen Sie hierfür eine Handvoll junger Brennnesselblätter (die Sie z.B. ganz einfach in fast jedem Garten pflücken können) und übergießen Sie diese mit ca. 250 Millilitern heißem Wasser. Lassen Sie den Tee nun etwa 7 Minuten lang ziehen, bevor Sie ihn abseihen und dann trinken.
  3. Erdbeeren enthalten sehr viel Wasser und sind dabei nicht nur an heißen Tagen lecker und erfrischend. Außerdem haben Sie einen hohen Kaliumgehalt, der dazu beiträgt, schneller Wasser aus dem Körper zu transportieren. Wenn Sie also täglich ein paar ungezuckerte Erdbeeren essen, können Sie Ihren Körper schneller entwässern.
  4. Grüner Tee hat nicht nur eine belebende Wirkung, sondern wird aufgrund seiner entwässernden Eigenschaften besonders bei Detox Kuren dazu genutzt, schnell Wasser aus dem Körper zu transportieren. Übergießen Sie hierfür 1 bis 2 Teelöffel grünen Tee mit 250 Milliliter Wasser und lassen Sie den Tee vor dem Abseihen etwa 3 bis 7 Minuten lang ziehen. Aber Achtung: Grüner Tee enthält Koffein, was nicht jedermanns Sache ist.
  5. 100 Gramm Grünkohl enthalten fast 500 Milligramm Kalium, weswegen dieser Kohl besonders gut dazu geeignet ist, den Körper zu entwässern. Sie können Grünkohl dabei sowohl als Speisebeilage als auch als Smoothie-Zutat verwenden.
  6. Gurken bestehen fast ausschließlich aus Wasser, haben einen vergleichsweise guten Kaliumgehalt und sind daher sehr gut zum Entwässern geeignet. Dabei können Sie eine Salatgurke sehr vielseitig verwenden: Sie können Sie z.B. in Scheiben pur essen, als Salat zubereiten, als Smoothie-Zutat verwenden oder auch ein leckeres Detox Gurken Wasser zusammenstellen, indem Sie eine halbe Gurke in Scheiben schneiden, diese in eine Karaffe mit 2 Litern Wasser geben und dieses Wasser dann etwa 12 Stunden lang im Kühlschrank ziehen lassen.
  7. Kartoffeln enthalten nicht nur viel Stärke, sondern pro 100 Gramm auch über 400 Milligramm Kalium, das zu einer Entwässerung des Körpers beiträgt. Wenn Sie Wasser aus Ihrem Körper entfernen wollen, kann es deshalb helfen, Kartoffeln auf den Speiseplan zu setzen.
  8. Löwenzahn beinhaltet ebenfalls viel Kalium und kann zur Entwässerung besonders als Löwenzahntee eingesetzt werden: Übergießen Sie hierfür 2 Teelöffel getrockneten Löwenzahn mit 250 Millilitern Wasser, lassen Sie den Tee etwa 10 Minuten lang ziehen und seihen Sie ihn dann ab.
  9. Petersilie hilft aufgrund seiner enthaltenen ätherischen Öle nicht nur bei Magen-Darm-Beschwerden, sondern hat auch einen hohen Kaliumgehalt, was einen Petersilientee zu einem wirkungsvollen Hausmittel zur Entwässerung macht: Übergießen Sie zwei Teelöffel zerkleinerte Petersilie mit 250 Millilitern kochendem Wasser, lassen Sie den Tee etwa 10 Minuten lang ziehen und seihen Sie ihn dann ab.
  10. Reis wird seit geraumer Zeit gerne zur Entschlackung eingesetzt, und das aus gutem Grund: Neben B-Vitaminen, die zur Entwässerung beitragen, enthält Reis außerdem viel Kalium. Eine mehrtägige Reisdiät, bei der neben viel Flüssigkeit vor allem Reis zu sich genommen wird, kann daher auch dabei helfen, den Körper von Wasserablagerungen zu befreien.
  11. Sellerie beinhaltet ebenfalls viel Kalium und hilft dabei, den Körper zu entwässern und von Schadstoffen zu befreien: Es hilft nicht nur, eine Selleriestange zu kauen oder die Pflanze als Speisebeilage zu nutzen, mit 2 Teelöffeln zerkleinerter Sellerie kann man sich auch einen Tee zubereiten, indem man diese mit 250 Millilitern kochendem Wasser übergießt und vor dem Abseihen etwa 10 Minuten lang ziehen lässt.
  12. Sojabohnen können ebenso für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen und darüber hinaus zur Entwässerung beitragen, denn die Bohnen enthalten nicht nur viel Kalium, sondern auch das für den Abbau von Wasserablagerungen wichtige Vitamin B6. Besonders empfehlenswert ist dabei ein Sojabohnensalat, z.B. mit Gurken.
  13. Spargel ist ein beliebtes Entwässerungsmittel, und das zu Recht: Neben viel Wasser enthält die Pflanze nämlich auch beispielsweise viel Kalium, B-Vitamine und Vitamin C. Zur nächsten Spargelzeit lohnt es sich also, vermehrt auf die Pflanze zurückzugreifen, z.B. in Verbindung mit Kartoffeln.
  14. Wassermelonen sind vergleichsweise kaliumreich und bestehen zu 90 Prozent aus Wasser – gute Gründe also, sie zur Entwässerung einzusetzen. Dabei lohnt es sich nicht nur, Wassermelone in Stücke geschnitten zu essen, Sie können sich auch ein Wassermelonen Wasser zubereiten, indem Sie die Stücke in 2 Liter Wasser geben und dann über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Wenn Sie dazu noch Ihrem Darm etwas Gutes tun wollen, sollten Sie auch die Kerne mitessen, denn diese können im Darm Schadstoffe binden.
  15. Wacholder enthält sehr viel Kalium und hat deshalb eine gute entwässernde Wirkung, egal, ob Sie Wacholderbeeren essen oder einen Wacholdersaft trinken.

 

Körper entwässern mit Hausmitteln – Fazit

Egal, ob zur Entgiftung oder aufgrund von Wasserablagerungen im Körper: Es macht oft Sinn, seinen Körper zu entwässern. Im letzteren Fall ist es allerdings sehr empfehlenswert, im Vorfeld einen Arzt aufzusuchen, um auszuschließen, dass ernsthafte Krankheiten die Ursache sind. In vielen Fällen kann insbesondere eine kaliumreiche Ernährung dabei helfen, Harndrang und Stoffwechsel anzuregen und so den Körper zu entwässern.

Dabei ist es nicht nötig, hochdosierte und unter Umständen sogar schädliche Präparate einzunehmen. Denn es gibt viele Hausmittel, die den Körper auf natürliche Weise zur Entwässerung anregen und auch ansonsten sehr schmackhaft und gesund sind. Haben Sie schon eine Entwässerungskur hinter sich? Welche Mittel haben Sie genutzt, um überflüssiges Wasser im Körper loszuwerden? Wir würden uns freuen, wenn Sie uns einen Kommentar hinterlassen würden.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.


Über Nick

Hi Ich bin Nick! Ich interessiere mich leidenschaftlich für alles, was mit gesunder Ernährung und einem gesunden Leben zu tun hat. Ich habe diese Webseite gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung mit meinen Lesern zu teilen und weil es mir unglaublich viel Spaß bereitet, anderen mit meine Tipps zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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