Gesundheit

Mönchspfeffer – Fruchtbarkeit stiegern und Kinderwunsch näher kommen

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Pfeffer ist den meisten als Gewürz für scharfe Speisen bekannt. Mönchspfeffer hingegen hat zwar einen Namen, der zum Verwechseln ähnlich ist, wird jedoch nicht zum Würzen von Speisen verwendet. Die Samen dieser Pflanze werden eher für medizinische Zwecke genutzt. Die enthaltenen Stoffe wirken auf den Hormonhaushalt der Menschen ein. So ist die Pflanze seit der antike als Keuschbaum oder Keuschlamm bekannt, da sie den Geschlechtstrieb herabsetzt. Deshalb wurde sie früher von Mönchen und Nonnen um den Hals getragen und die Samen wurden verspeist. Neuere Untersuchungen belegen, dass Mönchspfeffer gerade Frauen mit Beschwerden bei der Menstruation oder den Wechseljahren behilflich ist.

Dieser Artikel beschreibt, welche Beschwerden mit Mönchspfeffer behandelt werden können, wie hoch die Dosierung ist und welche Art der Einnahme am besten geeignet ist.

Was ist Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer kommt eher in wärmeren Ländern rund um das Mittelmeer vor, aber auch in Zentralasien und Indien. Der Strauch kann bis zu vier Meter hoch werden. Als Gewürz werden die Samen eher nicht verwendet, dafür jedoch schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze. Anfangs diente sie als Zeichen der Keuschheit und wurde somit von Mönchen und Nonnen getragen.

Wie wirkt Mönchspfeffer?

Die Inhaltsstoffe der Samen regulieren die Hormone, die Synthese von Progesteron und seine Bindungsfähigkeit wird erhöht. Zusätzlich entsteht eine ähnliche Wirkung wie bei Dopamin, da die Ausschüttung von Prolaktin gehemmt wird. Dies passiert, weil Diterpene an die Dopamin-2-Rezeptoren andocken.

Einnahme und Dosierung

Mönchspfeffer ist grundsätzlich Rezeptfrei und kann somit überall erworben werden. Die Samen lassen sich einfach im Internet kaufen. Wer den scharfen Geschmack nicht mag, kann auch Präparate in Form von Tabletten, Tropfen oder Kapseln einnehmen.

Wenn der Mönchspfeffer als Lebensmittel konsumiert wird, eignet er sich zur Zubereitung von Tee. Zur Vorbeugung und zur einfachen täglichen Einnahme werden die Samen ausgekocht. Das Getränk kann dann über den Tag verteilt getrunken werden. Die Zubereitung erfordert nur einen geringen Aufwand, aber die Menge des Wirkstoffs kann nicht einfach bestimmt werden. Bei dieser Art der Zubereitung muss genau auf Nebenwirkungen geachtet werden.

Die häufigste isolierte Form sind Tabletten und Kapseln. Meistens reicht dabei die Einnahme vor einem Stück pro Tag aus, um eine Wirkung zu verspüren. Je nach gewünschter Dosierung können auch Präparate mit einem hohen Gehalt der extrahierten Stoffe gewählt werden. Diese Form der Einnahme ist am teuersten, kann aber auch am einfachsten dosiert werden und die Kapseln/Tabletten können unterwegs mitgenommen werden. Dabei treten keine unerwünschten Geschmäcker auf.

Wer eine genaue und individuelle Dosierung von Mönchspfeffer sucht, der sollte zu Tropfen greifen. Damit kann sich der Körper mit einer anfangs niedrigen Dosierung erst an die Wirkung gewöhnen, im Laufe der Anwendung kann die Einnahmemenge dann langsam erhöht werden. Allerdings sollte bei der Auswahl der Tropfen die Qualität beachtet werden, da viele Produkte durch einen Auszug mit Alkohol hergestellt werden.

Eingenommen werden können nach der Kommission E pro Tag 30 bis 40 mg der getrockneten Pflanze oder eines Flüssigextrakts. Dabei sollte diese Menge am besten morgens und nur einmal täglich zu sich genommen werden. Bis die gewünschte Wirkung eintritt, kann es je nach Beschwerde bis zu 16 Monate dauern, weshalb die Therapie über mehrere Monate erfolgen muss. Immer beachtet werden sollten die Hinweise und Packungsbeilage des Herstellers, hier jedoch einige Werte. Die Einnahme ist vorher immer mit einem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen.

  • Unregelmäßiger Zyklus: 8 bis 20 mg
  • Kinderwunsch: 20 mg
  • Prämenstruelles Syndrom: 20 mg
  • Wechseljahre: 20 bis 40 mg

Wobei hilft Mönchspfeffer?

Mönchspfeffer kann viele Bereiche des Lebens verbessern, in denen ein Ungleichgewicht der Hormone zu Beschwerden führt.

Kinderwunsch und Potenzstörungen

Sollten Frauen trotz Kinderwunsch nicht schwanger werden, ist dies oftmals auf eine Störung des Zyklus zurückzuführen. In einer Studie wurde bei 23% der Frauen, die zuvor nicht schwanger wurden, nach dreimonatiger Einnahme ein Erfolg beobachtet. Dabei kamen lediglich 20 mg des Wirkstoffs zum Einsatz.

Bei Männern führt der niedrigere Prolaktinspiegel zu einer erhöhten Fruchtbarkeit und steigert die Potenz.

Prämenstruelles Syndrom

Bei Frauen mit diesem Leiden treten während der Periode eine vergrößerte Brust und Schmerzen sowie psychische PMS-Symptome auf. Diese können durch Mönchspfeffer behandelt werden, da der Hormonhaushalt ausgeglichen wird.  Dabei wurde in einer Studie 20 mg des Wirkstoffs für drei Monate verabreicht.

Wechseljahre

Bei vielen Frauen treten während der Wechseljahre unterschiedliche Symptome auf. Da es zu einer Neuordnung der Hormone kommt, kann Mönchspfeffer auch hier eingreifen. Bei mehreren Studien wurden Erfolge verzeichnet, wonach Frauen wesentlich besser mit den Symptomen umgehen konnten. So konnten Hitzewallungen und starkes Schwitzen in der Nacht verhindert werden, womit sich die Schlafqualität drastisch erhöht hat.

Akne

Da auch Akne durch ein Ungleichgewicht des Hormonspiegels ausgelöst wird, wirkt Mönchspfeffer bei diesen Beschwerden positiv. Gerade bei Frauen wird der Zyklus normalisiert und Akne gehört damit der Vergangenheit an.

Nebenwirkungen

Grundsätzlich weisen pflanzliche Heilmittel nur geringe Nebenwirkungen auf. So können manche Menschen zum Beispiel allergisch auf Mönchspfeffer reagieren oder sogenannte Entgiftungserscheinungen treten zu Tage. Die Inhaltsstoffe von Mönchspfeffer können Schwindel, Hautausschläge, Verdauungsstörungen oder Kopfschmerzen auslösen. Wenn solche Effekte auftreten, sollte das Produkt sofort abgesetzt werden, in der Regel verschwinden die Nebenwirkungen danach.

Fazit

Mönchspfeffer kann bei vielen Beschwerden helfen, die von Hormonen im Körper ausgelöst werden. Gerade Frauen profitieren von einer geregelten Periode und Familien können dem Kinderwunsch näherkommen, indem die Fruchtbarkeit beider Paare erhöht wird. Dabei gibt es Mönchspfeffer in vielen Formen zu kaufen. Je nach persönlicher Vorliebe können die Samen als Tee zubereitet werden, die Frucht kann in Speisen verwendet werden oder es können Kapseln beziehungsweise Tabletten einfach eingenommen werden.  

Dabei berichten viele Anwender von einer guten Wirkung und es treten kaum Nebenwirkungen auf. Das beste Produkt ist stets das natürlichste, so landen die reinen Mönchspfeffer-Samen von „vom Achterhof“ auf Platz 1 in unserem Test & Vergleich zu Mönchspfeffer. 

Welche Erfahrung haben Sie mit Mönchspfeffer gemacht? Lassen Sie uns wissen, welche Produkte sie zu sich genommen haben, damit möglichst viele Menschen von Ihrer Erfahrung profitieren können.

Quellen

https://www.kup.at/kup/pdf/12943.pdf

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23022391

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19678775

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17454163

Mönchspfeffer - Fruchtbarkeit stiegern und Kinderwunsch näher kommen

About Icko Gjorgoski

Hallo Ich bin Icko und Ich bin Professor an der Fakultät für Naturwissenschaften und Mathematik, Ss. Cyril and Methodius University in Skopje, Mazedonien seit 36 Jahren. Ich habe Physiologie und Immunologie gelehrt. Meine Forschung liegt im Bereich der Immunologie, mit einem Schwerpunkt auf den Molekulare Immunologie. Ich habe mehr als 100 wissenschaftliche Arbeiten verfasst oder mitverfasst. Ich hoffe, Ihnen gefällt mein Blog. Für Informationen zu den Themen stehe ich Ihnen gerne unter [email protected] zur Verfügung.

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