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Gesundheit

Hilft Nachtkerzenöl in den Wechseljahren?

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Nur wenige reden gerne über die Wechseljahre, doch manchmal kommen sie schneller, als einem lieb ist. Dies kann große körperliche und psychische Belastungen mit sich bringen, weshalb viele versuchen, mit pflanzlichen Mitteln dagegen zu steuern. Eines dieser Mittel, das sich wachsender Beliebtheit erfreut, ist Nachtkerzenöl. Doch was bewirkt dieses Öl? Wie hilft Nachtkerzenöl in den Wechseljahren?

 

Was passiert in den Wechseljahren?

Viele bezeichnen die Wechseljahre auch als Menopause. Dies ist aber nur bedingt zutreffend, denn unter der Menopause versteht man nur die letzte regelmäßige Monatsblutung der Frau. Diese ist ein einschneidender Moment im Leben, doch die Wechseljahre sind weitaus umfangreicher.

Denn die Wechseljahre sind eigentlich ein langer Prozess der Hormonumstellung, der in dieser Form praktisch nur beim Menschen bekannt ist und nicht nur das Ausbleiben der Menstruation umfasst. Vielmehr werden die Wechseljahre meistens in drei Phasen unterteilt: Die Prämenopause, die Menopause und die Postmenopause.

 

Die Prämenopause

Während der Prämenopause, also der Phase vor der letzten Monatsblutung, lässt die Leistungsfähigkeit der Eierstöcke langsam nach. Dabei verändert sich der Hormonhaushalt deutlich: Der Progesteronspiegel geht deutlich zurück, ohne dieses Sexualhormon bleibt ein deutlicher Östrogenüberschuss.

Die Prämenopause wird von vielen nicht als solche erkannt, da die Symptome denen des Prämenstruellen Syndroms (PMS) ähneln. So kommt es in der Prämenopause beispielsweise vermehrt zu

  • Unruhegefühlen und Reizbarkeit
  • Kopfschmerzen
  • Zyklusstörungen
  • Appetitveränderungen (z.B. Heißhungeranfälle)
  • Hautprobleme wie trockene Haut
  • Veränderungen beim Haarwuchs, z.B. dünneres Haar oder Bartwuchs (“Damenbart”)
  • Gewichtsveränderungen
  • trockene Schleimhäute, auch im Vaginalbereich
  • zurückgehende Libido und
  • Hitzewallungen.

Die Prämenopause kann bereits vergleichsweise früh eintreten. Erste Symptome treten nicht selten schon um das 35. Lebensjahr herum auf. Viele Betroffene können und wollen in diesem Alter nicht über die Wechseljahre nachdenken und ignorieren die Probleme deshalb. Die Fruchtbarkeit geht in dieser Phase bereits zurück, es ist aber dennoch weiterhin möglich, Kinder zu bekommen.

 

Die Menopause

Die Menopause ist die Zeit der letzten Monatsblutung. Auch diese Phase verläuft schleichend, die Menstruationszyklen werden zunächst unregelmäßig, bis die Blutungen dann ganz ausbleiben.

Die Symptome der Prämenopause treten weiterhin auf und werden unter Umständen noch verstärkt. Besonders Hitzewallungen werden vermehrt wahrgenommen. Normalerweise tritt die Menopause zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr auf, wobei sie in Einzelfällen auch früher oder später kommen kann. Die Erkenntnis, keinen Kinderwunsch mehr erfüllen zu können, führt oftmals zu mentalen Problemen, die durch die Hormonumstellung und die damit verbundenen körperlichen und psychischen Belastungen noch verstärkt werden kann.

 

Die Postmenopause

Die Postmenopause ist die Phase nach der letzten Monatsblutung. Nun verändert sich der Körper weiter. Nachdem bereits der Progesteronspiegel zurückgegangen ist, sinkt jetzt auch der Östrogenspiegel auf ein Minimum, da das Hormon nicht mehr für die Einleitung des Monatszyklus benötigt wird. Diese Veränderungen äußern sich weiterhin in den bereits bekannten Symptomen, geraten jedoch langsam ans Ende: Nach einiger Zeit, manchmal nach mehreren Jahren, hat sich der Hormonspiegel so eingependelt, dass er keine Auswirkungen mehr aufs körperliche Befinden hat.

Die Wechseljahre sind also deutlich mehr als nur das Ausbleiben der Monatsblutung: Sie beginnen meist früher, als man denkt und können sich über lange Zeit hinziehen. Zeiträume von über zehn Jahren zwischen ersten hormonellen Veränderungen und Abschluss des Wechseljahreszyklus sind keine Seltenheit.

Die Art und Ausprägung der Symptome sind äußerst unterschiedlich: Während einige Frauen fast nichts bemerken, werden andere in diesen Jahren vor große Herausforderungen gestellt. Besonders Letztere nutzen oft Mittel, um den Hormonhaushalt besser und schonender regulieren zu können.

 

Mit Nachtkerzenöl den Hormonhaushalt schonend regulierenMit Nachtkerzenöl den Hormonhaushalt schonend regulieren

Ein Mittel, das gerne und oft genutzt wird, um die Wechseljahre so schonend wie möglich zu gestalten, ist Nachtkerzenöl. Denn das Öl dieser gelben Zierpflanze ist besonders gut dazu geeignet, den Hormonhaushalt so weit wie möglich auf natürliche Weise zu regulieren und somit die Symptome der Wechseljahre zu minimieren.

 

Viele pflanzliche Hormonersatzstoffe

So enthält Nachtkerzenöl beispielsweise viele pflanzliche Stoffe, die als Ausgleich für Hormone genutzt werden können, die im Laufe der Wechseljahre verloren gehen. So enthält Nachtkerzenöl z.B. das pflanzliche Hormon (Phythohormon) Beta-Sitosterol, das Polyphenol Quercetin, den sekundären Pflanzenstoff Lupeol und die als Hormonvorstufe wirkende Alpha-Aminosäure Tryptophan. Diese Stoffe können besonders in der Prämenopause dabei helfen, den Östrogenüberschuss auszugleichen, so dass die hormonellen Veränderungen nicht so stark gespürt werden.

 

Reich an Gamma-Linolensäure

Ein weiterer Vorteil von Nachtkerzenöl: Es ist besonders reich an Omega-6 Fettsäuren wie Linolensäure und Gamma-Linolensäure und hilft dem Körper damit, so weit wie möglich selber Hormone zu produzieren.

Denn diese Säuren sind für die körpereigene Hormonproduktion essenziell. Normalerweise kann der Körper Linolensäure auch selber zu Gamma-Linolensäure synthetisieren. Mit zunehmendem Alter geschieht dies aber immer weniger, zum Zeitpunkt der Wechseljahre ist die körpereigene Synthetisierung schon in vergleichsweise großem Maß heruntergefahren.

Deshalb ist es sinnvoll, Nachtkerzenöl zu sich zu nehmen. Denn das Öl hat normalerweise einen Gamma-Linolensäuregehalt von ungefähr 9 bis 11 Prozent. Wenn man diese dann einnimmt, kann der Körper verstärkt eigene Hormone produzieren, wodurch die Hormonveränderung weniger stark ist und die Wechseljahre erträglicher werden.

 

Regelmäßige Einnahme notwendig

Um den Prozess der Wechseljahre mit Nachtkerzenöl so schonend wie möglich zu gestalten, ist es empfehlenswert, so früh wie möglich mit der Einnahme zu beginnen. Dies bedeutet, dass es sich schon bei den ersten Menstruationsunregelmäßigkeiten lohnt, das Öl zu probieren.

Dabei ist es eigentlich unerheblich, ob es sich tatsächlich schon um die beginnenden Wechseljahre handelt oder nicht, denn Nachtkerzenöl zeigt seine Wirkung auch bei anderen Menstruationsproblemen wie z.B. dem prämenstruellen Syndrom.

Damit der Hormonhaushalt mit Nachtkerzenöl ausgeglichen werden kann, ist es aber vonnöten, das Öl regelmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg einzunehmen. Eine nur sporadische Nutzung hat kaum Erfolgschancen und wird auch den Verlauf der Wechseljahre nicht positiv beeinflussen können.

Dafür ist schon eine Tagesdosis von 2000 bis 3000 Milligramm Nachtkerzenöl notwendig, wobei es sich empfiehlt, das Öl über den Tag verteilt, z.B. zu jeder Mahlzeit einzunehmen. Sie können Nachtkerzenöl dabei sowohl in flüssiger Form (zum Dosieren mit einem Löffel) als auch als Kapseln zu sich nehmen. Für die regelmäßige Einnahme empfiehlt sich dabei die Kapselform, da das Öl so geschmacksneutral bleibt und es mit Kapseln einfacher ist, eine gleichmäßige Dosierung zu erreichen.

 

Nachtkerzenöl in den Wechseljahren – Fazit

Auch, wenn kaum jemand es gerne hört: Die Wechseljahre beginnen meist früher, als man denkt. Besonders die Prämenopause, also der Beginn der Hormonumstellung, beginnt oft schon mit Mitte 30 und kann starke und unangenehme körperliche und psychische Folgen haben.

Deshalb lohnt es sich, schon früh etwas gegen die Symptome zu tun und den sich verändernden Hormonhaushalt zu schonen. Dabei kann Nachtkerzenöl in den Wechseljahren viele positive Effekte haben: Es kann dabei helfen, den Hormonhaushalt auf pflanzlicher Basis zu regulieren, indem die verbliebene Hormonproduktion angeregt und dem Körper pflanzliche Hormone zugeführt werden. Mit Nachtkerzenöl kann man so auch bei ausgeprägten Wechseljahren die Lebensqualität so gut wie möglich beibehalten.

Haben Sie die Wechseljahre erreicht oder spüren Sie, dass sich Ihr Hormonhaushalt langsam verändert? Haben Sie schon einmal Nachtkerzenöl probiert? Wir würden uns freuen, von Ihren Erfahrungen zu hören, schreiben Sie uns doch einen Kommentar.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

 

 

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