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Hausmittel gegen Nackenschmerzen Der Nacken ist steif, die Muskeln verspannt, jede Bewegung des Kopfes schmerzt. Nackenschmerzen sind äußerst unangenehm aber sehr verbreitet. Fast jeder hat schon einmal unter einem verspannten Nacken gelitten, oder wie es umgangssprachlich heißt, einen steifen Hals gehabt. Die Schmerzen können auch ganz leicht in den Kopf oder die Schulter strahlen und noch größere Schmerzen verursachen. Doch mit einfachen Mitteln kann man den Nackenschmerzen vorbeugen und die Schmerzen lindern. Wir erklären Ihnen, wie Nackenschmerzen entstehen, was Sie zur Vorbeugung tun können und stellen Ihnen bewährte Hausmittel vor, die bei Nackenschmerzen helfen.  

 

Was löst Nackenschmerzen aus

Die häufigsten Ursachen sind

  • eine falsche Körperhaltung
  • überbelastete Muskulatur im Hals, an den Schultern und im Rücken

Vor allem in der heutigen Zeit, in der man viele Stunden vor dem Computer sitzt und auf den Bildschirm schaut, entstehen Fehlhaltungen. Verspannungen im Nackenbereich sind eine häufige Folge. Auch die Handy- oder Tablett Nutzung schadet dem Nacken, da man ständig auf das mobile Gerät nach unten schaut. Dadurch steigt die Belastung auf die Wirbelsäule und Muskulatur. Ist diese im Nackenbereich bereits vorbelastet reichen häufig nur noch Kleinigkeiten um die Nackenschmerzen auszulösen.

So kann

  • eine kleine Unterkühlung des Halses
  • falsches und zu langes Sitzen
  • eine ungünstige Schlafposition in der Nacht

schon reichen, um dann die Nackenschmerzen auszulösen.

  • Psychisch kann ein steifer Hals ebenfalls verursacht sein. Haben Sie viel Stress auf der Arbeit, finanzielle Probleme oder läuft es in der Beziehung nicht rund, kann dies zu Muskelverspannungen führen, die wiederum Nackenschmerzen verursachen.

Nackenschmerzen führen leider oft zu einem Kreislauf, durch Verspannungen treten die Schmerzen auf und jede Bewegung des Halses tut weh. Dadurch kann der Hals nicht ausreichend bewegt werden und die Muskulatur verspannt sich weiter. Schlafmangel und eine steigende psychische Belastung entstehen, die wiederum den steifen Hals begünstigen. Doch Sie können dieser Spirale vorbeugen und etwas für Ihren Nacken tun, um sich vor den Schmerzen zu schützen.

 

Maßnahmen um den Nackenschmerzen vorzubeugen

Schon mit kleinen Übungen, die Sie regelmäßig durchführen sollten, können sie den üblen Nackenschmerzen vorbeugen.

  • Wechseln sie die Sitzposition regelmäßig, stehen Sie so oft wie möglich auf und vertreten Sie sich die Beine. Verbringen Sie viel Zeit im Auto, dann fahren Sie öfter mal einen Parkplatz an, gehen Sie einige Minuten auf und ab, wenn Sie lange im Büro sitzen.
  • Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz sorgt zusätzlich zu einer Entlastung des Nackens. So kann z.B. ein Headset dafür sorgen, dass sie den Kopf gerade halten und ihn beim Telefonieren nicht dauerhaft schräg halten. Der Bürostuhl sollte so konstruiert sein, dass er die Wirbelsäule entlastet und der Arbeitstisch sollte am besten höhenverstellbar sein, dass Sie auch mal im Stehen arbeiten können.
  • Eine aufrechte Haltung, die Sie so oft wie möglich einnehmen sollten, entlastet ebenfalls den Nackenbereich.
  • Auch Bewegung kann leichte Verspannungen lösen und so den Nackenschmerzen vorbeugen. Treppen steigen, spazieren gehen oder gezielte Übungen für die Nackenmuskulatur können hier wahre Wunder wirken.
  • Da auch Stress für die Verspannungen im Nackenbereich verantwortlich sein kann, sollten Sie natürlich Stress vermeiden, genauso wie Situationen in denen Sie unter Druck oder Anspannung stehen.

Ist es schon zu spät und Sie haben bereits Nackenschmerzen oder einen steifen Hals können Ihnen folgende Hausmittel helfen, die Schmerzen zu lindern und die Verspannung zu lösen.

Hausmittel gegen Nackenschmerzen:nackenschmerzen Massage

Um Nackenschmerzen zu behandeln hilft vor allem Wärme. Ob die Wärme von außen zugeführt wird oder durch eine erhöhte Durchblutung vom Körper selbst erzeugt wird, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass sich die verspannten Muskeln durch die Wärmeeinwirkung lockern. Alte Hausmittel die Sie nutzen können, um den Nacken und den Hals zu wärmen, vor Kälte zu schützen und die Muskeln zu entspannen sind:

Warmer Quarkwickel: Bei akuten Nackenschmerzen hilft ein warmer Quarkwickel die Schmerzen zu lindern. Dazu tragen Sie auf ein Tuch etwa 5mm Quark auf und legen darauf ein Küchentuch, das Ganze dann noch falten. Der Quark kann davor in einem Wasserbad erwärmt werden oder der ganze Wickel auf einem Topfdeckel durch den Wasserdampf auf Körpertemperatur gebracht werden.

Wärmflasche: Legen Sie eine Wärmflasche mit warmen Wasser in den Nackenbereich und lassen Sie die Wärme für mindestens 10 Minuten wirken. Führen Sie das 3-mal täglich durch, wenn Ihnen die Wärme sehr gut bekommt, können Sie die Wärmflasche auch öfter benutzen.

Wärmekissen aus Fruchtkernen: Ähnlich wie bei der Wärmflasche können Sie sich auch alternativ ein Wärmekissen aus Kirsch- oder Traubenkernen in den Nacken legen. Das Kissen müssen sie davor nur 10 Minuten in die Mikrowelle oder den Ofen legen.

Sauna oder Dampfbad: Ein regelmäßiger Besuch einer Sauna oder eines Dampfbades wärmt nicht nur den Nacken, sondern den ganzen Körper und stärkt zusätzlich das Immunsystem.

Schal und Zugluft vermeiden: Sie sollten den Hals und Nacken nicht nur aktiv wärmen, sondern auch vor der Kälte schützen, dabei hilft ein einfacher Schal. Zugluft sollten Sie außerdem meiden, damit der Hals nicht auskühlt.

Teufelskralle Salbe: Die Teufelskralle ist eine Heilpflanze aus Afrika, die für ihre schmerzlindernden Eigenschaften bekannt ist. Als Salbe auf die betroffenen Stellen aufgetragen, reduziert sie die Schmerzen langsam.

Ätherische Öle: Der verspannte Nacken kann auch mit ätherischen Ölen eingerieben werden um die Schmerzen zu lindern. Außerdem fördern die Öle die Durchblutung in den Regionen, in denen sie aufgetragen werden. Öle aus Rosmarin und Lavendel eignen sich besonders gut bei Schmerzen, Thymian entspannt die Muskulatur.

Bewegung: Auf keinen Fall sollten Sie den Nacken komplett ruhigstellen, aber auch nicht extremen Bewegungen und Belastungen aussetzen. Ein wenig Bewegung dahingegen tut dem verspannten Nacken gut und hilft die verspannten Muskeln zu lockern. Kopfkreisen ist eine einfache und leichte Übung die sich hierfür sehr gut eignet. Aber auch Pilates und Yoga hilft bei einer Entspannung des Körpers.

Massage: Natürlich hilft auch immer eine Massage gegen Verspannungen. Eine Nackenmassage bei einem Masseur kann wahre Wunder wirken, aber auch eine Selbstmassage im Bereich der Schultern und des Nackens mit den Händen oder einem Ball kann die Verspannungen im Nacken lösen.

Tee: Entzündungshemmende Tees wie Kamille, Rosmarin, Brennnessel oder Ingwer wirken sich ebenfalls positiv auf die Verspannungen im Nacken aus. Pfefferminztee oder Baldrianwurzeltee sind stressmindernd und beruhigend und können so den Nackenschmerzen vorbeugen.

 

Fazit:

Oft sind für den steifen Hals und die Nackenschmerzen muskuläre Verspannungen verantwortlich, die Sie mit Hilfe von Hausmitteln gut vorbeugen und behandeln können. Ganz selten können Nackenschmerzen auch aus ernsthaften Erkrankungen resultieren, bei langanhaltenden Nackenschmerzen, die nicht nachlassen, sollten Sie deshalb einen Arzt aufsuchen.

 

Quellen:

About Nick

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