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Priorin Präparate im Vergleich

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Die Haare aus Ihrem Kopf werden lichter? Die Pracht will nicht mehr so wachsen wie gewünscht, so dass sich jeden Morgen mehr Büschel im Abfluss landen? Kahle Stellen werden immer sichtbar? Dann sind sie nicht allein, denn Haarausfall ist ein Problem, das viele Männer und auch einige Frauen heimsucht. Doch Hand aufs Herz: Kaum jemand möchte diesem Prozess tatenlos zusehen. Deshalb erfreuen sich Haarwuchspräparate großer Beliebtheit. Ein ganz besonderes Mittel zur Vermeidung/Verzögerung von Haarausfall ist Priorin. Doch wie kann es genau gegen kahle Stellen helfen? Ich erkläre es Ihnen und stelle Ihnen sowohl die Priorin Produkte als auch einige interessante Alternativen zum Mittel aus dem Bayer-Konzern vor.

Was Sie in diesem Artikel lernen

  • Wie setzt sich Priorin zusammen und was kann das Mittel bewirken?
  • Welche Optionen gibt es und wie nimmt man die Präparate am besten ein?
  • 5 Priorin und priorinähnliche Präparate

Besten Priorin Präparate im Vergleich

Haarausfall: Normal, aber ungewünscht

Volles und genährtes Haar – sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist das immer noch der Schönheitsstandard. Doch je älter man wird, desto ernüchternder wird bei vielen die Lage auf dem Kopf.

Wenn Sie sich hier wiedererkennen, dann sind Sie nicht alleine: Denn während in der Kindheit und auch in der Jugend kaum Probleme mit dem Haarwuchs auftreten, ändert sich dies schlagartig mit zunehmendem Lebensalter. Die Wissenschaft geht dabei davon aus, dass etwa 50 Prozent der Männer und 30 Prozent der Frauen im Laufe ihres Lebens mit spürbarem Haarausfall zu tun bekommen.

Wenn man die richtigen Vorsichtsmaßnahmen trifft – also z.B. bei starkem Sonnenschein zur Kopfbedeckung oder zu Sonnenschutz greift – ist Haarausfall meist gesundheitlich unbedenklich. Dennoch kann die Psyche darunter leiden: Da schütteres Haar und kahle Stellen nicht dem Schönheitsideal entsprechen und außerdem mit Altern in Verbindung gebracht werden, fühlen sich viele Betroffene mental belastet.

 

Ein Problem, viele Ursachen

Dabei ist es eigentlich normal, dass wir Haare verlieren: Praktisch jeder Mensch büßt tagtäglich zwischen 20 und 200 Stück ein. Normalerweise fällt dies kaum ins Gewicht – wenn allerdings kahle Muster entstehen, wird der Haarausfall schnell zum sichtbaren Problem.

Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe: Manchmal sind es wirklich Krankheitsbilder, die zu Haarausfall führen. So gibt es beispielsweise viele Fälle von

  • Stoffwechselstörungen
  • Überfunktionen der Schilddrüse
  • Mangelernährung (z.B. zu wenig Eisen, Zink und Folsäure)
  • Infektionen
  • Vergiftungen oder auch
  • Nebenwirkungen von Medikamenten

die in oft plötzlich auftretenden Haarausfall münden.

Auch die sogenannte Alopecia areata gehört zu den eher problematischen Varianten: Bei diesem Krankheitsbild fallen die Haare binnen kürzester Zeit vollständig aus. Dieser Prozess ist meist mit Entzündungen verbunden – meist wird vermutet, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt.

Sollten Sie binnen kurzer Zeit rapiden Haarausfall beobachten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um schwerwiegende Erkrankungen auszuschließen. Je nach Ursache ist die Prognose bei diesen Formen des Haarverlusts sehr unterschiedlich: Während Ernährungsmängel z.B. schnell in den Griff bekommen werden können, ist eine Umkehr des Haarwuchses bei Alopecia areata oft praktisch unmöglich.

 

Die häufigste Ursache: Genetische Gründe

Bei den meisten von Haarausfall betroffenen Menschen gibt es aber einen anderen Grund, der dafür sorgt, dass es auf dem Kopf kahler wird: Denn am häufigsten sind es schlicht und ergreifend genetische Gründe, die dazu führen, dass man anfälliger für Haarverlust wird. In medizinischen Kreisen spricht man hier auch von androgenetischer Alopezie. Ärzte sehen sie nicht als Krankheitsbild, sondern eher als kosmetisches Problem.

Bei dieser androgenetischen Form des Haarausfalls spielt der Hormonhaushalt eine große Rolle: Sowohl Männer als auch in geringerem Umfang Frauen verfügen im Körper über das Sexualhormon Testosteron. Aus den Hoden oder aus den Eierstöcken gelangt dieses in die Blutbahn und wird dann an der Haarwurzel in Dihydrotestosteron (kurz DHT) umgewandelt. Dies ist ein Androgen, das nicht nur beim Sexualverhalten, sondern auch bei der Bildung von Körperbehaarung eine Rolle spielt.

Normalerweise ist der Körper gut dazu in der Lage, DHT zu tolerieren. Aus genetischen Gründen gibt es aber viele Menschen, bei denen die Haarfollikel im Kopf sozusagen allergisch auf das Androgen reagieren. Dann wird der Haarwuchs erschwert bzw. sogar unmöglich:

  • Da Männer über einen um einiges stärker ausgeprägten Testosteronhaushalt verfügen, sind sie auch häufiger und sichtbarer von dem Phänomen betroffen: Schon im frühen Erwachsenenalter bildet sich das Haar dann im Stirnbereich zurück (sogenannte Geheimratsecken). Im Verlauf des Prozesses verringert sich dann der Haarwuchs immer mehr – im Alter bleibt dann oft nur noch ein Haarkranz zurück. Bei den meisten Männern tritt die androgenetische Alopezie zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr deutlich sichtbar auf.
  • Bei Frauen verläuft der Prozess ein wenig anders: Statt kahle Stellen aufzuweisen, dünnt sich das Haar eher gleichmäßig aus. So kommt es zwar zu keiner (Halb-) Glatze, die Kopfhaut wird aber im Laufe der Zeit deutlich sichtbar. Erste Anzeichen treten meist etwa ab dem 30. Lebensjahr auf, da sich dann der Hormonhaushalt schleichend verändert. Mit der Menopause, also meist zwischen 40 und 50 Jahren, verstärkt sich das Auftreten und die Häufigkeit dieser Form des Haarausfalls.

 

Auch häufig betroffen: Die Nägel

Haare und Nägel haben einige strukturelle Gemeinsamkeiten: So bestehen sie beide z.B. zu einem großen Teil aus Keratin. Dies sind Eiweiße, die mit die Grundstruktur für Hornhaut bilden und so auch zum Zusammenwachsen der Finger- und Fußnägel beitragen.

Ist die Haarbildung gestört, ist es deshalb auch oft wahrscheinlich, dass der Nagelwuchs beeinträchtigt ist. Deshalb leiden viele Betroffene auch beispielsweise unter brüchigen Fingernägeln.

 

Inhaltsstoffe von Priorin und verwandten Produkten

In vielen Fällen ist es kaum möglich, das Rad der Zeit zurückzudrehen, so dass Haarausfall zu einhundert Prozent beseitigt wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man nicht etwas dafür tun könnte, den Prozess zumindest zu verlangsamen. Hier kommen dann Präparate wie Priorin ins Spiel. Sie versorgen die Haare (und teilweise auch die Nägel) mit benötigten Nährstoffen, so dass die Substanz gestärkt wird. Das Haar kann so auch bei nachteiligen genetischen Anlagen oder beispielsweise Mangelversorgung besser wachsen, so dass Haarausfall zumindest verlangsamt bzw. verzögert wird.

Priorin ist ein patentiertes Mittel, das vom Bayer-Konzern hergestellt und vertrieben wird. Es ist in verschiedenen Formen erhältlich und richtet sich vor allem gegen androgenetischen Haarausfall bei Frauen. In der Praxis wird das Präparat aber auch häufig von Männern eingenommen. Dabei setzt Bayer vor allem auf folgende Inhaltsstoffe:

 

Hirseexkrakt

Bei Hirseextrakt handelt es sich um extrahierte Hirsesamen. Dieses Getreide enthält einige Stoffe, die für Haare und Nägel von Vorteil sind:

  • So ist Hirse reich an Siliziumverbindungen, die u.a. natürlicherweise für den Zusammenhalt der Keratinverbindungen im Körper sorgen. Somit können Nägel weniger brüchig und das Haar gestärkt werden.r
  • Eisen wiederum ist einer der wichtigsten Mikronährstoffe für die Haare. In Verbindung mit der Monatsblutung leiden viele Frauen, die ohnehin schon von Haarausfall bedroht sind, unter zeitweisem oder sogar regelmäßigem Eisenmangel. Eine Supplementation kann so eine Haarverdünnung verlangsamen.
  • B-Vitamine wie Vitamin B1, B3, B7 (auch als Biotin bekannt) und B9 (Folsäure) sind vor allem für den Stoffwechsel und eine gesunde Kopfhaut wichtig. Besonders Biotin ist für gesunde Haare und Nägel wichtig, denn es unterstützt den Körper dabei, die Keratinbildung anzukurbeln.
  • Vitamin E wiederum hat ein sehr hohes antioxidatives Potential – es hilft Nägeln und Haaren/Kopfhaut dabei, vor Entzündungen geschützt zu sein
  • Mineralien und Spurenelemente, insbesondere Kupfer, Mangan und Zink, sind weitere Nährstoffe, die das Haar braucht, um sich zu entfalten.

 

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Vitamin B5, auch als Pantothensäure bekannt, ist ein B-Vitamin, das besonders die Haarwurzel schützt. Außerdem stärkt es die Abwehrkräfte, so dass das Haar auch bei Androgenunverträglichkeit einfacher und besser wachsen kann. Da diese Säure auch den Glanz des Haares positiv beeinflusst, wird es in der Kosmetik auch oft als Inhaltsstoff von Shampoos verwendet.

 

L-Cystin

L-Cystin wiederum ist eine Aminosäure, die besonders für die Keratinproduktion wichtig ist. Sie macht über 10 Prozent der Keratinzusammensetzung aus und hilft so Haaren und Nägeln, stabiler und fester aufgebaut zu sein.

 

Anwendung und Dosierung

Priorin und ähnliche Mittel werden normalerweise in drei Formen angeboten:

  • Als Kapseln, die mit Wasser eingenommen werden und innerlich wirken
  • als Shampoo, das komplementär eingesetzt wird und vor allem direkt auf das Haar wirkt und
  • als Spray, das äußerlich aufgesprüht wird und in die Kopfhaut bzw. das Haar einmassiert wird.

Bei typischem Haarausfall ist es normalerweise notwendig, die Präparate täglich einzunehmen. Dabei gibt es unterschiedliche Dosierungshinweise, die jeweils befolgt werden sollten: Priorin Kapseln beispielsweise werden vornehmlich als Kur eingenommen, wobei zwischen einer Aufbauphase (mit drei Kapseln täglich) und einer Festigungsphase (mit einer Kapsel pro Tag) unterschieden wird. Andere Produkte erfordern jedoch andere Einnahmen.

Grundsätzlich sind sowohl Priorin als auch ähnliche Präparate weitgehend schonend und nebenwirkungsfrei. Besonders, wenn Sie zusätzlich Medikamente einnehmen oder an einer chronischen Vorerkrankung leiden, ist es jedoch ratsam, den Beipackzettel gründlich zu lesen und vor der Nutzung Ihren Arzt zu befragen.

Bei der Einnahme ist es außerdem wichtig, Geduld zu bewahren: Haarausfall ist ein kompliziertes Problem, das sich nicht über Nacht lösen lässt. Erst nach meist mehreren Monaten können erste Erfolge erwartet werden – dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Nährstoffe einige Zeit brauchen, um sich im Körper festzusetzen.

Aber was für Produkte gibt es derzeit auf dem Markt? Erfreulicherweise ziemlich viele – denn mittlerweile gibt es auch Drittanbieter, die Mittel anbieten, die zwar nicht mit Priorin identisch sind, ihm aber in der Zusammensetzung durchaus ähneln. Dabei sind für mich besonders die folgenden 5 Präparate empfehlenswert:

5 Priorin und priorinähnliche Präparate

Bayer Priorin Kapseln

priorin kapseln

Die Priorin Kapseln von Bayer werden gewöhnlicherweise in einer Packung mit 120 Stück angeboten. Der Hersteller weist darauf hin, dass eine Kur mindestens 6 Monate dauern sollte: In der “Aufbauphase”, die 3 Monate dauert, sollten dabei 3 Kapseln täglich genommen werden, nämlich zwei morgens und eine abends. In den 3 Monaten danach reicht eine Kapsel täglich. Dementsprechend hält eine Packung zu Beginn etwa 40 Tage, danach ca. 4 Monate. Dabei sind sie eher im gehobenen Preissegment angesiedelt.

Sehr bewährt ist die Zusammensetzung der Kapseln: Als Wirkstoffe dominieren Hirseextrakt, Vitamin B5 und Cystin. Allzu schnelle Erfolge sollten Sie von dem als Kur konzipierten Mittel nicht erwarten, nach etwa 3 Monaten jedoch stellen sich meist erste nachhaltige Effekte ein. Besonders Frauen können dann davon profitieren.

Die Einnahme der etwas mehr als 420 Milligramm wiegenden Kapseln ist dabei sehr einfach. So lassen sie sich nicht nur gut schlucken, sondern sind auch sehr verträglich – der Magen wird kaum beansprucht.

Negativ: Die Kapselhülle besteht leider aus Rinder- und Schweinegelatine, weshalb das Mittel für Vegetarier und Veganer eher ungeeignet ist. Außerdem sind die Kapseln im Vergleich zu ähnlichen Produkten nicht sehr günstig.

Positiv Negativ

  • Sinnvolle und bewährte Wirkstoffzusammensetzung
  • guter, langfristiger Effekt für Haare
  • sehr verträglich  

  • Kapselhülle aus Gelatine
  • etwas teuer

Wenn Sie bereit sind, etwas mehr auszugeben und kein Problem mit Gelatinekapseln haben, dann sind die Priorin Kapseln ein gutes Basisprodukt für bessere Haare und stärkere Nägel.

 

Priorin Shampoo

Priorin Shampoo

Als Ergänzung zu anderen Priorin Produkten wurde das Priorin Shampoo entwickelt. Es ist eher im mittleren Preissegment angesiedelt und für die tägliche Haarwäsche konzipiert. Eine Flasche enthält 200 Milliliter. Dabei empfiehlt der Hersteller, es etwa 2 bis 4 Minuten in die Haare einwirken zu lassen, bevor es gründlich ausgespült wird. Wichtigste Inhaltsstoffe sind dabei Hirseextrakt, Vitamin B5 und Glykoproteine, welche besonders als Füllstoff für die Haare interessant sind.

Das Shampoo ist dabei sehr schonend hergestellt, Bayer verzichtet erfreulicherweise auf Farbstoffe oder Parabene. Dennoch ist der Geruch sehr angenehm, so dass sich das Priorin Shampoo auch für den täglichen Einsatz gut eignet. Die Nährstoffzusammensetzung ist besonders auf ein dichteres Haarvolumen ausgerichtet und dabei sowohl durchdacht als auch vielversprechend: Viele Nutzer berichten sogar ohne die Einnahme von Kapseln von einem deutlich dichteren Haar, wobei sich die Anzahl der ausgefallenen Haare bei jeder Dusche deutlich verringert.

Negativ: Das Shampoo ist lediglich als Ergänzung zu Priorin Kapseln konzipiert, bei stärkerem Haarausfall ist es dementsprechend alleine kaum ausreichend. Ebenfalls hat es zwar einen guten Einfluss auf den Kopf, wirkt aber kaum auf die Nägel.

Positiv Negativ

  • angenehmer Geruch
  • durchdachte Nährstoffzusammensetzung
  • guter Effekt auf das Haarvolumen

  • für Nutzung mit Kapseln konzipiert, bei schwereren Fällen alleine nicht ausreichend
  • kaum Wirkung auf Nägel  
 

Priorin Pumplösung

Priorin Pumplösung

Das dritte Produkt aus der Bayer Priorin Produktlinie ist die Priorin Pumplösung. Sie wird in Flaschen mit 50 Millilitern Inhalt angeboten und enthält einige interessante Inhaltsstoffe: Neben Hirseextrakt und Vitamin B5 sind dabei vor allem antioxidierend wirkende Flavonoide wie Baicapil und Wogoninglucuronid zu nennen. Der Hersteller empfiehlt dabei, jeden Tag etwa 5 bis 8 Pumpstöße (je nach Kopfgröße und Haarbeschaffenheit) zu  geben und dann gründlich in die Kopfhaut einzumassieren. So sollte eine Flasche etwa einen Monat lang halten. Dabei gehört dieses Produkt etwa dem mittleren Preissegment an.

Sehr erfreulich ist dabei, dass diese Pumplösung sehr verträglich ist. Auf kosmetische Zusätze wurde weitgehend verzichtet, weshalb auch bei schwieriger Kopfhaut (z.B. in Verbindung mit Neurodermitis) kaum Komplikationen auftreten. Dabei ist die Anwendung sehr einfach: Der Pumpspender ist stabil und funktionell gestaltet, so dass es auch bei fast leerer Flasche kein Problem ist, die Lösung auf den Kopf zu sprühen. Und auch die Wirkung ist sehr vielversprechend. In einer kosmetischen Studie gaben so z.B. 4 von 5 Priorin Pumplösung Nutzern an, dass sich ihr Haarbild deutlich verändert hat – für ein Mittel gegen loses und dünnes Haar ein sehr guter Wert.

Negativ: Wie auch beim Priorin Shampoo muss auch hier festgehalten werden, dass es sich bei der Pumplösung zunächst um eine Ergänzung zu den Kapseln handelt. Für sehr schwierige Fälle ist sie deshalb alleine nur sehr bedingt geeignet. Ebenfalls ist diese Lösung zunächst ein Haar-Produkt, wenn Sie also eher stärkere Fingernägel wollen, macht es mehr Sinn, sich nur auf die Kapseln zu konzentrieren.

Positiv Negativ

  • Auch bei Problemen mit der Kopfhaut sehr verträglich
  • einfache Dosierung, guter Pumpspender
  • vielversprechende Wirkung  

  • alleine nicht für ganz schwierige Fälle geeignet
  • primär Haarprodukt ohne große Auswirkungen auf Nägel  

Die Priorin Pumplösung ist einfach auftragbar und tut auch noch der Kopfhaut Gutes.

 

Cosphera Haar-Vitamine

Doch es muss nicht unbedingt Bayer sein: Mittlerweile gibt es nämlich auch andere Hersteller, die Produkte anbieten, die Priorin wirklich ähneln und sehr erfolgsversprechend sind. Dabei sind besonders die Haar-Vitamine Kapseln von Cosphera zu nennen. Eine Packung enthält 120 Kapseln, die im mittleren bis gehobenen Preissegment angesiedelt sind und zweimal täglich eingenommen werden sollten.

Besonders überzeugt dieses Präparat durch seine umfangreiche und durchdachte Zusammensetzung. So enthalten die Haarvitamine nicht nur Vitamin B5, sondern noch 6 andere B-Vitamine (darunter Biotin), außerdem sind die Kapseln mit Vitamin C und Vitamin E angereichert. Neben Hirseextrakt und Cystein setzt Cosphera außerdem noch auf weitere Inhaltsstoffe wie Selen, koffeinhaltigen Grünen Tee, Methylsulfonylmethan und Zink. So entsteht ein sehr intelligentes und potentiell wirksames Produkt.

Dabei überzeugen auch die Kapseln an sich: Sie sind nicht nur leicht zu schlucken, sondern auch sehr verträglich hergestellt. So verzichtet der Hersteller auf umstrittene Trennsalze, außerdem sind die Kapseln komplett vegan – wenn Sie also Probleme mit Gelatinekapseln haben, ist dieser Komplex eine gute Alternative zu Priorin. Ferner sind die Haar-Vitamine sehr ergiebig: Mit einer Packung kommen Sie ungefähr 2 Monate aus, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis auch noch positiv ausfällt.

Negativ: Die Kapseln sind etwas groß, so dass es eventuell Mühe kosten kann, sie tagtäglich zu schlucken.

Positiv Negativ

  • Sehr durchdachte Zusammensetzung
  • sehr verträgliche Herstellung, vegan
  • sehr ergiebig, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

  • Kapseln etwas groß

Wenn Sie nach einer veganen, vielfältigen Alternative zu Priorin interessiert sind, ist der Haar-Vitaminkomplex von Cosphera eine exzellente Wahl.

 

Mein Haar Vitamine

Vielleicht wollen Sie aber auch nicht zu viel für die Haare ausgeben. In diesem Fall muss es nicht unbedingt am Budget scheitern, denn die im niedrigen Preissegment angesiedelten Mein Haar Vitamine sind dann eine zwar einfache, aber dennoch vielversprechende Möglichkeit, ein priorinähnliches Produkt zu erwerben. Dabei enthält eine Packung 250 vegane Kapseln. Der Hersteller empfiehlt, eine Kapsel täglich einzunehmen.

Die Zusammensetzung dieses Vitaminkomplexes ist vergleichsweise einfach, dafür aber auch vielversprechend: Zum Einsatz kommen vor allem Biotin (auch als Vitamin B7 bekannt), Selen und Zink. Dies ist zwar nicht ganz so fortgeschritten wie bei Priorin und den Cosphera Kapseln, kann aber dennoch positiven Einfluss auf das Haarbild haben. Weiterhin erfreulich: Die Kapseln sind nicht nur sehr ergiebig (die 250 Kapseln halten normalerweise über 8 Monate), sondern auch wirklich sehr günstig.

Negativ: Normalerweise sollten Kapseln geschmacks- und geruchsneutral sein. Das trifft auf dieses Produkt leider nicht zu, denn der Geschmack der Kapseln wird sehr häufig als sehr streng kritisiert. Ebenso ist es schade, dass der Hersteller umstrittene Magnesiumsalze als Trennmittel verwendet.

Positiv Negativ

  • Einfache, aber vielversprechende Zusammensetzung
  • sehr ergiebig
  • sehr günstiger Preis

  • etwas unangenehmer Geschmack
  • enthält umstrittene Magnesiumsalze als Trennmittel

Mit Priorin oder den Cosphera Kapseln kann dieses Produkt nicht ganz mithalten, wenn Sie sehr preissensibel sind, könnten die Mein Haar Vitamine aber dennoch eine günstige Alternative darstellen.

 

Fazit

Wenn die Haare ausfallen, dann ist guter Rat teuer. Denn besonders der androgenetische Alopezie, welche die häufigste Form von Haarverlust darstellt, kann nur schwierig Einhalt geboten werden. Es ist allerdings nicht unmöglich: Mittel wie Priorin, die vor allem mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Hirse, Vitamin B5 und Cystin arbeiten, führen Haaren und auch Nägeln einen intelligent zusammengesetzten Nährstoffkomplex zu, der zu besserem Wachstum und zu einer Verzögerung des Haarausfalls führen kann.

Gehören auch Sie zu den vielen Menschen, die unter erblich bedingtem Haarausfall leiden? Haben Sie schon einmal Priorin oder einem ähnlichen Mittel eine Chance gegeben? Wie sind Ihre Erfahrungen? Schreiben Sie doch einen kurzen Kommentar – ich würde mich sehr freuen.

Quellen

  1. Ganz, C. (2016): Ganzheitliche Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall und Haarwachstumsstörungen. Schweizerische Zeitschrift für Ganzheitsmedizin 28, 213-217.
  2. Jenett-Siems, K. (2016): Mit Baikal-Helmkraut gegen Haarausfall Welche Idee steckt hinter dem neuen Priorin-Präparat? Deutsche Apotheker-Zeitung 50, S. 34.
  3. Trüeb, RM: Altern und Alopezie: Eine haarige Angelegenheit. Pharmazeutische Zeitung 28.
  4. Sauer, B. (2009): Haarausfall – Ursachen suchen und behandeln. Pharmazeutische Zeitung 51/52/53.
  5. Melzer, M. (2016): Verliere ich zu viele Haare? Apotheken-Umschau.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

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About Nick

Hi Ich bin Nick! Ich interessiere mich leidenschaftlich für alles, was mit gesunder Ernährung und einem gesunden Leben zu tun hat. Ich habe diese Webseite gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung mit meinen Lesern zu teilen und weil es mir unglaublich viel Spaß bereitet, anderen mit meinen Tipps zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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