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Wie bekommt man Cellulite weg?

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Cellulite entfernenCellulite: Fast jede Frau schluckt bei diesem Wort. Doch die Dellen alleine sind zunächst einmal kein Grund zur Sorge, denn die Ursachen des Problems sind ganz natürlich, weswegen es kaum eine Frau gibt, die in ihrem Leben nicht damit zu tun hat. Doch für die Betroffenen ist dies wohl nur ein schwacher Trost, denn die Stellen bleiben sichtbar und können die Lebensqualität besonders an wärmeren Tagen doch deutlich einschränken. Was kann man also dagegen tun? Wie bekommt man Cellulite weg?

 

Besonders optisch lästig

Cellulite ist keine Krankheit, sondern vielmehr ein eher kosmetisches Problem: Sie verursacht keine Schmerzen und hat keine bekannten gesundheitlichen Folgen, kann aber die Psyche der Betroffenen durchaus belasten.

Denn optisch können die Hautdellen ziemlich unangenehm wirken. Besonders wenn es wärmer wird, scheuen sich dann viele Frauen, Haut zu zeigen und vermeiden es z.B., im Schwimmbad oder am Strand Badekleidung zu tragen.

Dabei sind die Betroffenen überhaupt nicht alleine, im Gegenteil: Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen 80 und 90 Prozent aller Frauen betroffen sind. Doch kaum jemand möchte gerne mit ihr in Verbindung gebracht werden.

 

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… die 5 Prinzipien der Cellulite Bekämpfung und wie man Cellulite weg bekommt?

 

Cellulite weg bekommen – ein weibliches Problem

Dellen in der Haut können bei beiden Geschlechtern auftreten. Doch das, was man gemeinhin unter Cellulite versteht, ist eigentlich ein exklusiv weibliches Problem. Denn der eigentliche Grund für die Dellen ist, dass der weibliche Körper von Natur aus für Schwangerschaften optimiert ist.

Zum einen ist das Bindegewebe der Frau sehr elastisch gestaltet. So wird es nämlich möglich, dass das Baby im Bauch bis zur Geburt wachsen kann, ohne dass der Körper größere Schäden davonträgt. Andererseits braucht man während einer Schwangerschaft auch sehr viel Energie. Damit dieser hohe Kalorienbedarf erfüllt werden kann, schafft der weibliche Hormonhaushalt Energiereserven, die dann im Schwangerschaftsfall abgerufen werden können.

Um also auf den “Ernstfall” Schwangerschaft vorbereitet zu sein, entstehen kleinere Ablageorte, die dann bei Bedarf mit Energie gefüllt werden können.

Normalerweise befinden sich diese in den unteren Hautschichten. Es kann aber auch passieren, dass die weiblichen Hormone wie Östrogen so nahe an der Hautoberfläche Platz für diese Depots schaffen, dass sie mit bloßem Auge sichtbar werden. Dies ist dann das Phänomen, was wir gemeinhin als Cellulite beschreiben.

Cellulite ist also ein Nebeneffekt des weiblichen Hormonhaushaltes und dementsprechend eigentlich ganz normal. Doch wenn Sie betroffen sind, wird Sie das wahrscheinlich kaum trösten. Denn je nach Ausprägung können die Dellen doch sehr belastend sein.

Und manche haben mehr mit Cellulite zu kämpfen als andere: Während es einige Frauen gibt, die nur wenige sichtbare Stellen haben, ist das Problem bei vielen anderen deutlich ausgeprägter. Dazu können einige Faktoren beitragen, so z.B.:

  • Ein erhöhter Hormonspiegel
  • verstärkte Hormontätigkeit aufgrund der Erbanlagen
  • besondere Strapazierung des Bindegewebes, z.B. bei Schwangerschaften
  • Störungen der Durchblutung, die eine Schwächung des Bindegewebes zur Folge haben, auch durch häufigen Alkohol- oder Nikotinkonsum oder auch
  • eine stressige Lebensweise, die den Hormonhaushalt beeinflusst.

 

Komplette Beseitigung ist schwierig

Wenn Cellulite erst einmal sichtbar ist, dann ist das wie gesagt kein Grund zur Sorge. Allerdings ist es schwierig und in vielen Fällen sogar unmöglich, die Dellen wieder komplett unsichtbar zu machen. Doch dies bedeutet nicht, dass man nicht etwas dagegen tun kann. Denn es ist auch dann möglich, die Anzeichen zumindest so zu lindern, dass man sie kaum noch sieht.

Wie bekommt man also Cellulite weg? Was können Sie dagegen tun? Zum Glück einiges. Im Folgenden nenne ich Ihnen einige Möglichkeiten, die Haut so zu bearbeiten, dass die Dellen kaum noch sichtbar sind.

Wie bekommt man Cellulite weg? – 5 Tipps

 

1. Bewegung und Sport

Wenn Sie etwas für eine straffere Haut tun wollen, dann kommen Sie wohl kaum daran vorbei, sich ordentlich zu bewegen. Und dies tut nicht nur dem Bindegewebe gut, auch Ihre weitere Gesundheit wird es Ihnen danken.

Dabei sollten Sie nicht nur Ausdauersport betreiben, also beispielsweise regelmäßig laufen (oder, je nach Veranlagung, auch ausdehnend spazieren gehen), sondern insbesondere Wert auf Gymnastik legen. Wenn Sie Ihre Problemzonen erkannt haben (z.B. Po, Brust oder Bauch), können Sie durch auf diese Körperregionen speziell ausgelegte Übungen allerlei dafür tun, dass das Bindegewebe besonders dort wieder gestrafft wird.

In diesem Beitrag habe ich einmal 5 Übungen gegen Cellulite zusammengefasst.

 

2. Durchblutung fördern

Ein starkes Bindegewebe ist gut durchblutet. Ist die Blutzirkulation nicht ausreichend, kommen die kleineren oder größeren Dellen auf der Haut stärker zum Vorschein. Deshalb hilft es, wenn Sie etwas für eine bessere Durchblutung tun.

Hierbei hilft nicht nur Sport. Auch Massagen können erreichen, dass mehr Blut durch die Problemzonen fließt. Neben der Stimulation der Zirkulation durch Ihre Hände und Finger können hier auch spezielle Anti Cellulite Massagegeräte, z.B. Roller, helfen. Eine weitere Möglichkeit, gezielt die Durchblutung anzuregen, sind Wechselduschen (also abwechselnd heißes und kaltes Wasser) und Vollbäder mit Meersalz oder anderen Badesalzen.

Außerdem gibt es viele Nährstoffe, welche die Durchblutung anregen können. Hierzu gehören beispielsweise die Aminosäure  L-Arginin, das vor allem in Fleisch, Getreide und Nüssen vorhanden ist, oder natürliche Würzstoffe wie Piperin (in Pfeffer enthalten), Capsaicin (in Chilischoten) oder Gingerol (Bestandteil von Ingwer). Auch Koffein regt die Durchblutung an, weswegen eine Tasse Kaffee oder Grüner Tee bzw. sogar auf die Haut aufgetragener Kaffeesatz bei Cellulite helfen kann.wie kann man cellulite wegbekommen

3. Stressfreie Lebensweise

Der Lebensstil kann den Hormonhaushalt beeinflussen, besonders Stress ist oftmals ein Faktor, der nicht nur den Monatszyklus beeinträchtigen, sondern auch die Bildung von Cellulite fördern kann.

Deshalb sollten Sie Ihre Lebensweise so anpassen, dass Stress so weit wie möglich reduziert wird. Neben dem Verzicht auf Körper und Durchblutung belastenden Lastern wie Alkohol und Nikotin bedeutet dies insbesondere, dass Sie sich Ruhephasen gönnen sollten: Versuchen Sie also, viel zu schlafen und nehmen Sie sich, wenn möglich, auch einmal eine Pause vom Alltag.

 

4. Ausgewogene Ernährung

Aber auch die Ernährung kann die Ausprägung von Cellulite fördern. Hierbei spielen nicht nur Mangelernährungserscheinungen, die z.B. Durchblutungsstörungen verursachen können, eine Rolle. Auch der Hormonhaushalt wird durch das, was wir essen, maßgeblich beeinflusst.

So sind beispielsweise viele Milchprodukte, Fleisch, Zucker und stark gesalzene und frittierte Lebensmittel dafür bekannt, den Östrogenspiegel im Körper zu erhöhen. Sie sollten daher bei Cellulite so weit wie möglich genauso auf derartige Lebensmittel verzichten wie auf Fertiggerichte. Stattdessen sollten Sie verstärkt Lebensmittel nutzen, die dafür bekannt sind, den Östrogenspiegel auszugleichen. Hierzu gehören beispielsweise Honig (z.B. Manuka Honig), Brokkoli, Kamille oder auch Weiß- und Grünkohl.

 

5. Ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt

Schließlich wird Cellulite auch dann besonders sichtbar, wenn der Flüssigkeitshaushalt gestört ist. Dann nämlich verliert die Haut ihre natürlichen prallen Eigenschaften und die Cellulitedellen kommen stärker zum Vorschein. Doch trinken will gelernt sein, denn zuckerhaltige Getränke wie Limonaden können das Problem genauso verschärfen wie Bier. Deshalb sollten Sie lieber auf ungesüßte Getränke vertrauen, wobei pures Wasser immer noch am meisten Erfolg verspricht: Etwa 2 bis 3 Liter sollten Sie schon täglich trinken.

Doch diese Flüssigkeit sollte dann auch vom Körper aufgenommen werden können. Leider nimmt die Flüssigkeitsbindung der Haut schon vergleichsweise früh ab. Für eine prallere Haut in den von Cellulite betroffenen Problemzonen kann es deshalb sehr hilfreich sein, die Flüssigkeitsaufnahme der Hautzellen positiv zu beeinflussen. Hier können beispielsweise Kollagen und Hyaluronsäure helfen, die als natürliche Bestandteile der Haut Flüssigkeit binden, mit zunehmendem Alter aber kaum noch vorhanden sind.

 

Fazit

Wenn Sie unter Cellulite leiden, dann sind Sie nicht allein – fast alle Frauen sind auf die eine oder andere Weise davon betroffen. Und Sie sind auch nicht die einzige, die sie gerne wegbekommen würde. Da es sich aber um komplizierte hormonelle Abläufe handelt, ist dies nicht so einfach, wie man sich erhoffen würde. Doch es gibt Möglichkeiten, die Ausprägung der ästhetisch unschönen Orangenhaut klein zu halten: Hierzu gehören viel gezielte Bewegung, eine gestärkte Durchblutung, wenig Stress und eine ausgewogene und flüssigkeitshaltige Ernährung.

Sind sie auch stark von Cellulite geplagt? Konnten Sie Ihr Hautbild so verbessern, dass die Dellen weniger geworden sind? Welche Strategien haben Ihnen dabei geholfen? Was hilft bei Ihnen gegen Cellulite?

Dann schreiben Sie doch einen Kommentar und teilen Sie Ihre Erfahrungen.

 

Quellen

  1. Pavicic, T. u.a. (2006): Cellulite: Das größte Hautproblem des Gesunden? Eine Annäherung. Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 10 (4), 861-870.
  2. Nachbagauer, J. u.a.: Das weibliche Bindegewebe. Zentrum für Hormonkosmetik Dr. Huber.
  3. Östrogen. Woman & Health – Privatklinik für frauenspezifische Medizin.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

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Hi Ich bin Nick! Ich interessiere mich leidenschaftlich für alles, was mit gesunder Ernährung und einem gesunden Leben zu tun hat. Ich habe diese Webseite gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung mit meinen Lesern zu teilen und weil es mir unglaublich viel Spaß bereitet, anderen mit meinen Tipps zu einem besseren Leben zu verhelfen.

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