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Gesundheit

Zähneputzen mit Kokosöl

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Zähneputzen ist wichtig: Nur mit einer gründlichen Mundhygiene kann das Gebiss makellos bleiben. Doch viele misstrauen herkömmlicher Zahnpasta oder suchen nach weiteren Möglichkeiten, den Mund zu säubern. Kokosöl kann hier eine gute Alternative für eine schonende Mundpflege sein. Wir erklären Ihnen, wie das pflanzliche Öl im Mund wirken kann und wie Sie Ihre Zähne mit Kokosöl putzen können.

Zähneputzen: Der Grundstock für eine gute Mundhygiene

Zähneputzen ist der Grundstock für jede erfolgreiche Mundhygiene. Dabei geht es nicht nur darum, den Mund zu erfrischen. Auch für die Prophylaxe gegen Zahn- und Munderkrankungen muss man zur Zahnbürste greifen.

Vorbeugung gegen viele Zahn- und Mundkrankheiten

Denn der Mund ist jeden Tag vielen Einflüssen ausgesetzt, die Zahn und Zahnfleisch beschädigen können. Besonders Bakterien, die in Essensresten enthalten sind und Säuren, beispielsweise durch zuckerhaltige Speisen und Getränke, können die Zähne angreifen und zu vielen Beschwerden führen, z.B.:

  • Karies, wobei Bakterien und Säuren den Zahnschmelz angreifen und regelrecht zerfressen
  • Zahnfleischschwund (Parodontose), die den Zahnhalteapparat irreparabel schädigt und sogar die Knochen in Mitleidenschaft ziehen kann
  • Zahnfleischentzündungen
  • Wurzelentzündungen, die oft zu langwierigen, schmerzhaften und teuren Wurzelbehandlungen führen
  • Mundgeruch, der oft durch Bakterien, die sich im Mundbereich angesiedelt haben, verursacht wird
  • Zahnstein, Ablagerungen auf den Zähnen, die man nicht mehr selber entfernen kann
  • Zahnverfärbungen, besonders gelblich-bräunliche, die durch Ablagerungen oder Zahnfäule verursacht werden können.

Nicht nur Bakterien und Säuren können zu diesen Problemen beitragen, sondern auch eine Mangelernährung der Zähne. Wie die Knochen braucht auch das Gebiss Nährstoffe, um gesund zu bleiben. Bleiben diese aus, können sie porös werden, so dass Krankheitserreger sie einfacher zerstören können.

Wenn man sich mehrmals täglich die Zähne putzt, so tut man schon viel dafür, die Zähne gesund zu halten. Denn mit der Zahnbürste kann man Bakterien so früh entfernen, dass sie sich gar nicht erst ansiedeln können, auch Säure kann so weggeputzt werden, bevor sie größere Schäden anrichtet.

Normalerweise verwendet man zum Zähneputzen industriell hergestellte Zahnpasta. Doch diese ist nicht alternativlos, es ist auch möglich, sich mit anderen natürlichen Mitteln die Zähne zu putzen. Eines davon ist Kokosöl.

 

Das richtige Kokosöl für die Zähne
Nicht sicher welches das beste Kokosöl für die Zähne ist? Wir habe in diesem Artikel die besten Bio Kokosöle einmal herausgesucht und vorgestellt!

Mit Kokosöl den Mund sauber halten

Kokosöl ist ein natürliches Öl, das oft in der Küche verwendet wird. Mittlerweile hat es aber auch Einzug in viele Kosmetikprodukte gefunden und wird auch als Naturheilmittel verwendet. Obwohl Kokosöl normalerweise nicht als erstes mit Mundhygiene in Verbindung gebracht wird, ist es dennoch sehr gut zum Zähneputzen geeignet.

 

Viele gesunde Inhaltsstoffe für die Zähne

Denn Kokosöl verfügt über viele Inhaltsstoffe, die den Zähnen helfen können. So ist das Öl gut dafür geeignet, die Zähne zu ernähren, viele Wirkstoffe, die in Kokosöl enthalten sind, befinden sich auch in herkömmlicher Zahnpasta, z.B. Mineralien wie Magnesium, Kalium, Kalzium und Phosphor.

Darüberhinaus hat Kokosöl starke antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften. Grund dafür ist hauptsächlich die Laurinsäure, eine mittelkettige Fettsäure, die Bakterien abtötet. Kokosöl besteht zu ungefähr 50 Prozent aus Laurinsäure und kann auch im Mund dazu beitragen, Bakterien zu vernichten und damit z.B. Karies, Entzündungen und Mundgeruch vorzubeugen.

 

Schonend strahlend weiße Zähne

Außerdem kann Kokosöl aufgrund seiner weißen Farbe dazu beitragen, die Zähne aufzuhellen und Verfärbungen zu bekämpfen. Obwohl das Öl oftmals mit Süße in Verbindung gebracht wird, ist es sehr schonend, es enthält keinerlei Zucker und hat im Mund wenig bis keine Nebenwirkungen.

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich mit Kokosöl die Zähne zu putzen.

 

Zähneputzen mit Kokosöl: AnwendungsmöglichkeitenSelbstgemachte Kokosöl Zahnpasta

Einerseits kann man Kokosöl als Hauptbestandteil der Zahnpflege nutzen, andererseits kann man es aber auch zur ergänzenden Mundpflege gebrauchen. So kann pures Kokosöl bereits eine stärkende Wirkung auf die Zähne haben, aber auch selbstgemachte Zahnpastas und Mundspülungen (auch als Ölziehen bekannt) können hilfreich sein.

Zum Zähneputzen sollte man nur kaltgepresstes Kokosöl aus biologischem Anbau verwenden. Kaltgepresstes Öl zeichnet sich nämlich durch seine strahlend weiße Farbe aus, während der Herstellungsprozesses erhitzte Öle haben meist einen gelblichen Stich, was unter Umständen die Zähne unschön verfärben kann.

 

1. Selbstgemachte Kokosöl Zahnpasta

Selbstgemachte Kokosöl Zahnpasta erfreut sich wachsender Beliebtheit. Hier wird Kokosöl mit anderen Zutaten vermischt, da das Öl alleine zwar Bakterien abtötet, aber nicht unbedingt Säure zufriedenstellend entfernt. Dies kann man aber ändern, indem man Kokosöl mit Natron mischt, denn dieses wirkt zuverlässig gegen schädliche Säuren im Mund.

Für eine derartige Zahnpasta brauchen Sie:

  • 75 Gramm Kokosöl (Etwa 5 Esslöffel)
  • 45 Gramm Natron (Etwa 3 Esslöffel)
  • etwas Wasser
  • einen sehr sauberen und möglichst abschließbaren Behälter.

Sollte das Öl in einem festen Zustand sein, sollten Sie es wenige Minuten in die Sonne stellen, denn Kokosöl schmilzt erst ab einer Temperatur von ca. 23 Grad. Nun können Sie es mit dem Natron und dem Wasser zu einer Paste mischen. Verrühren Sie diese Paste gründlich, bis sie eine weiche Konsistenz hat. Anschließend können Sie die Kokosöl Zahnpasta in dem Behälter lagern und sich regelmäßig damit die Zähne putzen.

Kokosöl Zahnpasta kann neben seiner antibakteriellen Wirkung auch für einen angenehmen Kokosduft des Atems sorgen. Besonders beliebt ist es bei denjenigen, die sich die Zähne ohne Fluorid putzen wollen. Fluorid in Zahnpasta ist bei vielen umstritten, während einige auf mögliche Nebenwirkungen hinweisen, gehen andere davon aus, dass Fluorid unverzichtbar für eine gute Kariesprophylaxe ist. Sollten Sie Zweifel bezüglich der Wirkung von Fluorid auf Ihre Zähne haben, empfehlen wir, Ihren Zahnarzt zu befragen.

 

2. Kokosöl als Ergänzung zur Zahnpasta

Sie müssen aber nicht gleich auf Ihre bewährte Zahnpasta verzichten. Es ist auch möglich, Kokosöl zusätzlich zu verwenden. Hierfür putzen Sie sich wie gehabt Ihre Zähne mit Ihrer herkömmlichen Zahnpasta. Nachdem Sie Ihren Mund aus- und Ihre Zahnbürste abgespült haben, geben Sie anschließend einfach etwas Kokosöl auf Ihre Bürste. Nun putzen Sie sich die Zähne noch einmal, so dass die Laurinsäure zusätzlich wirken kann.

 

3. Ölziehen als Alternative zu Zahnseide

In manchen Fällen stoßen aber auch Zahnbürsten an ihre Grenzen. Zähneputzen ist zwar als Grundreinigung unverzichtbar, schwierig zugängliche Bereiche wie die Zahnzwischenräume werden dabei aber oftmals ausgelassen. Viele Zahnärzte empfehlen deshalb, den Mund zusätzlich mit Zahnseide oder Mundspülungen zu reinigen.

Kokosöl kann dabei eine schmerzlose, schonende und preiswerte Alternative zu Zahnseide oder Mundspülungen darstellen. Denn wenn das Öl flüssig ist, gerät es auch in die schwierig zu reinigenden Zahnzwischenräume und wirkt dort gegen Bakterien, die sich gerne dort ansammeln.

Ölziehen mit Kokosöl ist dabei sehr einfach: Nehmen Sie einen Esslöffel Kokosöl in den Mund und warten Sie kurz, bis das Öl flüssig geworden ist. Nun lassen Sie es langsam, aber ausführlich durch den Mund gehen, ähnlich wie bei einer Mundspülung. Achten Sie dabei besonders darauf, dass das Öl durch die Zahnzwischenräume geht, das Zahnfleisch berührt und jeder Teil des Gebisses abgedeckt wird. Nach etwa 15 Minuten intensiver Mundpflege können Sie das Kokosöl dann ausspucken.

 

Das richtige Kokosöl für die Zähne
Nicht sicher welches das beste Kokosöl für die Zähne ist? Wir habe in diesem Artikel die besten Bio Kokosöle einmal herausgesucht und vorgestellt!

 

Zähneputzen mit Kokosöl – Fazit

Mundhygiene ist wichtig – nur so kann man Karies und anderen Krankheiten vorbeugen. Kokosöl kann dabei eine schonende pflanzliche Alternative zu anderen Mitteln darstellen, da es viele Mineralien enthält und darüber hinaus aufgrund seines hohen Laurinsäuregehaltes auch antibakteriell und entzündungshemmend wirkt. Dabei ist es ganz einfach, sich selber eine Kokosöl Zahnpasta herzustellen, man kann das Öl aber auch zusätzlich verwenden oder mit dem sogenannten Ölziehen ergänzend die Zahnzwischenräume reinigen. Wussten Sie schon von den vielen Möglichkeiten, sich die Zähne mit Kokosöl zu putzen? Nutzen Sie sie vielleicht schon regelmäßig? Wie sind Ihre Erfahrungen? Wir würden uns freuen, von Ihnen zu hören – schreiben Sie uns doch einen Kommentar.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt bzw. Zahnarzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt bzw Zahnarzt zu Rate.

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