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Bio Hanföl

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Hanf ist wieder im Kommen: Seit Jahrzehnten als Droge kriminalisiert, erlebt die Pflanze mittlerweile wieder ein Comeback. Und das ist auch erfreulich: Denn anders, als viele denken, gibt es sehr viele Hanfprodukte, die keinerlei berauschende Wirkung haben, dafür umso mehr Gutes für die Gesundheit tun können. Besonders kaltgepresstes Hanföl aus biologischem Anbau ist hier interessant: Ich erkläre Ihnen, was in diesem traditionsreichen Pflanzenöl drinsteckt und stelle Ihnen die 5 besten Bio Hanföle, die meiner Meinung nach zur Zeit erhältlich sind, einmal etwas genauer vor.

Was Sie in diesem Artikel lernen

  • Wofür eignet sich Bio Hanföl?
  • Wie kann man Hanföl für sich nutzen?
  • Die 5 besten Bio Hanföle

 

Top 5 Bio Hanföl im Vergleich

 

Nicht nur für die Küche geeignet

Hanf gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der menschlichen Zivilisation, doch in den letzten Jahrzehnten ist seine Popularität rapide zurückgegangen. Grund hierfür ist der mittlerweile wahrscheinlich bekannteste Inhaltsstoff der Pflanze: Tetrahydrocannabinol (THC) hat nämlich eine psychoaktive Wirkung. Der Ruf des Hanfes hat deswegen allgemein so gelitten, dass es vielerorts in Vergessenheit geraten ist.

Und das ist schade: Denn so wird auch verschwiegen, dass Hanf viele positive Seiten hat. Und nicht jeder Teil der Pflanze kann missbraucht werden, die Samen beispielsweise enthalten nur mikroskopisch kleine THC Mengen, die keinerlei Rausch verursachen und deshalb auch frei verfügbar sind. Aus diesen Samen wird u.a. Hanföl gewonnen.

Als Speiseöl findet Hanföl besonders in der Küche Anwendung, wo es aufgrund seines etwas pikanten Geschmacks besonders dann seine Vorteile zeigt, wenn es darum geht, einer Speise ein wenig Würze zu verleihen. In geringerem Maße wird es aber auch zum Kochen, Braten und Dünsten verwendet.

Doch dies ist nur ein kleiner Teil seiner vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten: Denn Hanföl ist nicht nur wegen seines Geschmacks, sondern insbesondere aufgrund seiner sehr vielversprechenden Zusammensetzung beliebt.

 

Reich an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren

Eine große Besonderheit von Hanföl ist, dass es zu einem sehr großen Teil aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Anders als gesättigte Säuren oder Transfette haben diese durchaus gesundheitliche Vorteile. Denn sie hinterlassen im Körper kaum Spuren, sondern haben stattdessen die Eigenschaft, den Stoffwechsel ankurbeln zu können. Ebenfalls sind derartige Säuren unverzichtbar, um das Immunsystem zu stärken.

Mehr als die Hälfte davon sind Omega 6 Fettsäuren. Sie sind besonders interessant, wenn es darum geht, Herz und Kreislauf zu schützen. Besonders hilfreich für einen ausgeglichenen Blutdruck ist dabei die Omega 6 Unterart Gamma Linolensäure. Hanföl ist eines der wenigen frei verfügbaren Produkte, in denen sie in größeren Mengen vorkommt. Da Omega 6 Säuren allerdings auch die Eigenschaft haben, das Blut zu verdünnen, sollten Sie im Vorfeld Ihren Arzt konsultieren, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen.

Bei den Omega 3 Fettsäuren, die fast ein Fünftel von Hanföl ausmachen, überwiegt die pflanzliche Alpha Linolensäure: Sie überzeugt besonders durch ihre entzündungshemmenden Eigenschaften, ferner ist der Körper dazu in der Lage, einen kleinen Teil davon in Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) umzuwandeln und so Herz und Kreislauf zusätzlich zu schützen.

 

Fängt natürlich freie Radikale

Weiterhin ist Hanföl ein sehr gutes Antioxidationsmittel, das freie Radikale im Körper bindet und so bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tumoren hilfreich sein kann. Dies liegt zum einen daran, dass besonders die Omega 3 Fettsäuren auch antioxidative Eigenschaften haben. Andererseits enthält Hanföl aber auch eine nicht unbeträchtliche Menge an Vitamin E, welches als sehr wirksamer Radikalfänger bekannt ist.

Trotz dieser starken Eigenschaften ist es sinnvoll, sich nicht nur auf Hanföl zu verlassen, wenn es darum geht, Radikale zu binden. Denn die vielen Fettsäuren können auch das Gegenteil bewirken, wenn sie im Blut oxidieren. Um dies zu vermeiden, ist es empfehlenswert, zusätzliche Antioxidationsmittel wie Vitamin C oder weiteres Vitamin E einzunehmen.

 

Besonders bei Hormonumstellungen nützlich

Mit zunehmendem Alter sind besonders Frauen von oft den Alltag störenden Hormonumstellungen betroffen. Dieser Prozess, vereinfacht oft als Wechseljahre bezeichnet, verläuft vor allem deshalb, weil der Sexualhormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Häufige Folgen sind u.a. Müdigkeit, Gereiztheit, Hitzewallungen und allgemeines Unwohlsein.

Um diesen natürlichen Prozess so schonend wie möglich ablaufen zu lassen, kann es sinnvoll sein, regelmäßig Hanföl einzunehmen. Denn mittlerweile gibt es viele Studien, die zeigen, dass dieses Öl die Hormonwerte verbessern kann, so dass Wechseljahressymptome um einiges schwächer ausgeprägt auftreten.

 

Beruhigende Wirkung auf Haut und Haare

Aber nicht nur im Inneren des Körpers kann Hanföl wirken: Auch Haut und Haare profitieren von seinen Eigenschaften. Dies liegt insbesondere daran, dass es eine praktisch einzigartige Balance zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren aufweist. Auf drei Teile Omega 6 kommt nämlich ein Teil Omega 3 Fettsäuren – unter klinischen Bedingungen hat sich herausgestellt, dass diese Mischung perfekt ist, um die Haut zu beruhigen, Entzündungsprozesse zu hemmen und insbesondere chronische, ansonsten kaum behandelbare Krankheiten wie Neurodermitis und Schuppenflechte zu lindern.

Auf der Kopfhaut kann Hanföl besonders dann interessant sein, wenn es darum geht, trockene Haut zu befeuchten. Ferner enthält das Öl sehr viele Nährstoffe, die schnell einziehen und somit Kopfhaut und Haare besser versorgen.

Anwendung und DosierungHanföl Dosierung

Hanföl hat also viele positive Eigenschaften, die es zu weit mehr als einem bloßen Speiseöl machen. Doch wie nutzt man das Öl am besten?

In der Küche ist es wegen seines Geschmacks besonders als Salatdressing beliebt. Es kann aber auch zum Braten und Dünsten verwendet werden. Wie andere kaltgepresste pflanzliche Öle hat es aber einen vergleichsweise niedrigen Rauchpunkt, er liegt bei ungefähr 165 Grad. Wenn Sie Hanföl also großer Hitze aussetzen, dann kann es schnell passieren, dass die Nährstoffe – insbesondere die ungesättigten Fettsäuren – zerstört werden oder sich in ihrer Zusammensetzung ändern. Für einen gesundheitlichen Nutzen ist es daher am sinnvollsten, Hanföl bei Zimmertemperatur zu nutzen.

 

Hanföl oder CBD Öl?

Wenn es um nicht THC haltiges Hanföl geht, gibt es zwei verschiedene Arten, die frei verfügbar sind:

  • Cannabidiolöl, kurz CBD Öl genannt, ist ein Öl, das mit dem Cannabinoid Cannabidiol versehen ist und insbesondere eine entkrampfende, schmerzstillende und beruhigende Wirkung hat. Es ist vorwiegend als Nahrungsergänzungsmittel gedacht und wird nur tröpfchenweise eingenommen.
  • Hanfsamenöl hingegen ist das Speiseöl, um das es hier geht. Seine Wirkung ist eher allgemein als spezifisch und sowohl als Nahrungsergänzungsmittel als auch zum täglichen Einsatz in der Küche geeignet.

Wenn Sie also unter Schmerzen und/oder Unruhe leiden, dann kann es – idealerweise in Absprache mit Ihrem Arzt, durchaus hilfreich sein, auf CBD Öl zurückzugreifen. Wenn Sie allerdings nur langfristig etwas für die Gesundheit tun wollen, dann ist Hanfsamenöl die günstigere und bessere Alternative.

 

Innere Einnahme

Die innere Einnahme von Hanföl ist besonders dann angebracht, wenn es darum geht, Stofffwechsel oder Immunsystem in Schwung zu bringen oder etwas für das Herz-Kreislauf-System bzw. gegen freie Radikale zu tun. Neben der Nutzung des Öls in der Küche hat es sich dabei bewährt, täglich etwa 1 bis 2 Teelöffel des Öls pur einzunehmen.

 

Äußere Anwendung

Für die äußere Anwendung gibt es zwei Möglichkeiten: Einerseits ist es möglich, das Öl direkt auf die betroffenen Stellen der Haut zu geben, wo es dann schnell einzieht. Andererseits können Sie Hanföl aber auch gut mit möglichst naturbelassenen Kosmetikprodukten, beispielsweise Cremes oder Shampoos, kombinieren. Ersteres ist besonders bei akuten Problemen wie Hautentzündungen oder kleineren Wunden sinnvoll. Letzteres ist insbesondere dann angebracht, wenn Sie die Eigenschaften des Hanföls in Ihre tägliche Pflege integrieren wollen.

Egal, für welche Anwendung Sie sich interessieren: Hanföl ist eine schonende und sehr vielversprechende Möglichkeit, ganz einfach etwas für seine Gesundheit zu tun. Dabei sollten jedoch zwei Dinge beachtet werden, um einen optimalen Erfolg nicht zu behindern:

  • Zum einen ist es sehr ratsam, sich für ein Öl aus biologischem Anbau zu entscheiden. Ein Bio-Zertifikat stellt eine nachweisbare Herkunft sicher und garantiert zudem, dass das Öl frei von schädlichen Belastungen wie Pestiziden ist.
  • Außerdem sollte das Öl auf jeden Fall kaltgepresst sein: Raffiniertes Hanföl ist zwar geschmacksneutral und hat eine weniger trübe Färbung, dafür wurde es vor dem Abfüllen aber auch stark erhitzt. Die Folge: Besonders die ungesättigten Fettsäuren werden zerstört bzw. sind unbrauchbar, die besondere gesundheitliche Wirkung kann sich dann nicht mehr entfalten.

Dies bedeutet: Es sollte ein kaltgepresstes Bio Hanföl sein. Und erfreulicherweise gibt es ein ziemlich großes Angebot. Und das wird auch gebraucht, denn je nachdem, ob Sie das Öl vornehmlich

  • als Speiseöl
  • für die innere Einnahme oder
  • für die äußere Anwendung

nutzen wollen, kann es sein, dass ein anderes Produkt eher für Sie in Frage kommt.

Damit Sie gut darauf vorbereitet sind, habe ich mir die 5 besten verfügbaren Bio Hanföle im Folgenden etwas genauer angesehen.

 

Die 5 besten Bio Hanföle

1. Rapunzel natives Bio Hanföl

Rapunzel Bio Hanföl

Das kaltgepresste Bioöl von Rapunzel ist eher im gehobenen Preissegment angesiedelt und enthält pro Flasche 250 Milliliter. Der Hersteller empfiehlt, jeden Tag ungefähr 1 bis 2 Esslöffel einzunehmen, und zwar entweder pur oder in Speisen gemischt.

Sehr erfreulich ist der schonende, aber effektive Herstellungsprozess des Öls: Gewonnen wird es nämlich nach dem patentierten OxyGuard Verfahren, welches ermöglicht, dass das Öl gepresst und abgefüllt werden kann, ohne dass es Sauerstoff ausgesetzt wird. Besonders die hochwertigen Fettsäuren geraten so ungeschädigt an den Kunden und das Öl kann seine volle Wirkung entfalten. Dabei ist es besonders für die innere Einnahme empfehlenswert: Der Geschmack ist sehr angenehm-nussig, so dass auch das pure Schlucken keine Ekelgefühle hochkommen lässt. Auch die Konsistenz ist lobenswert, das Rapunzel Öl harmoniert so wunderbar mit anderen Speisen und stellt keinen Fremdkörper dar.

Negativ: Qualität hat seinen Preis: Das Öl ist ziemlich teuer.

Positiv Negativ

  • Gewinnung nach patentiertem OxyGuard Verfahren
  • sehr angenehmer Geschmack
  • gute Konsistenz, harmoniert mit anderen Speisen

  • sehr teuer

Wenn Sie bereit sind, etwas in Bio Hanföl zu investieren, werden Sie am Produkt vn Rapunzel bestimmt Ihre Freude haben.

 

2. Chiron Bio Hanföl

Chiron Bio - Hanföl

Eher im niedrigen bis mittleren Preissegment befindet sich das Bio Hanföl von Chiron. Eine Flasche des kaltgepressten Öls enthält dabei 500 Milliliter.

Qualitativ kann das Chiron Öl überzeugen: Es handelt sich um eine Erstpressung, die sehr langlebig ist. Auch bei Erreichen des Haltbarkeitsdatums ist es so weit davon entfernt, ranzig zu wirken. Die Wirkung auf den Körper ist sehr vielversprechend: So sprechen viele Kunden davon, bei regelmäßiger Einnahme deutlich gestärkt zu sein, auch gegen Erkältungen berichten viele von Erfolgen. Ebenfalls erfreulich: Der Preis des Öls ist vergleichsweise günstig.

Negativ: Der Geschmack des Öls ist etwas gewöhnungsbedürftig – viele Kunden vergleichen ihn mit Rapsöl. Wenn also ein Küchenöl mit hanftypischem Geschmack suchen, sollten Sie vielleicht eher auf ein anderes Produkt zurückgreifen.

Positiv Negativ

  • gute Qualität, Erstpressung
  • gute Wirkung auf das Immunsystem, z.B. gegen Erkältungen
  • vergleichsweise günstiger Preis

  • etwas gewöhnungsbedürftiger Geschmack

Aufgrund der hohen Qualität und seines günstigen Preises ist das Chiron Öl besonders dann geeignet, wenn Sie regelmäßig vorbeugend Hanföl einnehmen wollen.

 

3. Naissance Bio Hanföl

Naissance Hanföl, nativ kaltgepresst 100ml BIO zertifiziert

Der Hersteller Naissance ist eigentlich für seine natürlichen Kosmetikprodukte bekannt. Deshalb ist es vielleicht zunächst verwunderlich, dass er auch ein kaltgepresstes Bio Hanföl anbietet: Es ist im mittleren bis gehobenen Preissegment angesiedelt, normalerweise enthält eine Flasche 100 Milliliter des Öls, es sind aber auch Mengen von 60 und 250 Millilitern erhältlich.

Beim Hintergrund des Herstellers ist es nicht verwunderlich, dass dieses Hanföl vor allem für die äußere Anwendung konzipiert ist. Und diese Aufgabe erfüllt es sehr gut: Es zieht schnell in die Haut ein und hat dort besonders eine schnelle beruhigende Wirkung. Auch die Haare lassen sich mit dem Öl pflegen, viele Kunden benutzen es, um die Kopfhaut besser zu ernähren und spröde Haare wieder kraftvoll erscheinen lassen. Dabei ist auch die Konsistenz lobenswert, so lässt sich das Naissance Öl auch gut mit anderen Kosmetikprodukten wie z.B. Hautcremes kombinieren.

Negativ: Der Geruch des Öls wird von einigen Kunden als etwas stark empfunden. Außerdem ist das Naissance Hanföl etwas teurer als vergleichbare Produkte der Konkurrenz.

Positiv Negativ

  • besonders für die Haut verwendbar, zieht schnell ein
  • auch pflegende Wirkung auf die Haare
  • gut mit Cremes kombinierbar

  • etwas starker Geruch
  • etwas teurer als die Konkurrenz

Wenn Sie bereit sind, etwas Geld auszugeben und vor allem Haut und Haare pflegen wollen, ist das Naissance Bio Hanföl eine gute Wahl.

 

4. Natrea Hanföl

Natrea Bio Hanföl

Eher im mittleren Preissegment angesiedelt ist das Bioöl von Natrea. Eine Flasche des kaltgepressten Öls enthält 250 Milliliter. Wenn Sie das Öl als Nahrungsergänzung einnehmen wollen, empfiehlt der Hersteller den Verzehr von 1 bis 2 Teelöffeln pro Tag.

Das Natrea Öl hat einen sehr milden Geschmack mit leichter Nussnote, weswegen es eigentlich ideal für die innere Einnahme und die regelmäßige Nutzung in der Küche ist. Dabei ist es sehr verträglich, die überwältigende Mehrzahl der Verbraucher lobt, dass es sowohl im Hals angenehm wirkt als auch keine Probleme im Magenbereich hinterlässt. Aber auch äußerlich lässt sich das Öl gut anwenden: Es zieht schnell ein, viele Kunden berichten dabei besonders von einer beruhigenden Wirkung.

Negativ: Der Verschluss des Natrea-Öls ist ein wenig kritikwürdig, denn einige Kunden bemängeln, dass sie nicht nur Probleme damit haben, die Flasche zu öffnen, sondern auch, sie wieder dicht zu verschließen. Um dies zu umgehen, ist es empfehlenswert, das Öl nach dem Öffnen in einen verschlusssicheren Behälter zu geben.

Positiv Negativ

  • milder Geschmack mit leichter Nussnote
  • sehr verträglich
  • gute Wirkung auf die Haut

  • Verschluss schwierig zu öffnen und zu schließen

Wenn man von dem etwas verbesserungswürdigen Flaschendesign absieht, ist das Natrea Bioöl ein sehr gelungenes Produkt, das sich sowohl für die äußere Anwendung als auch für die innere Einnahme eignet.

 

5. Fandler Bio Hanföl

Fandler Bio-Hanföl

Das Hanföl aus dem Hause Fandler enthält pro Flasche 250 Milliliter kaltgepresstes Öl. Dabei ist es eher in der gehobenen Preisklasse angesiedelt.

Dieses Öl überzeugt besonders durch seinen angenehmen, nussig-milden Geschmack, so dass es sowohl pur als auch als Speisezutat eingesetzt werden kann. Viele Kunden verwenden es aber auch gerne äußerlich: Sowohl die Anwendung auf die Haut, z.B. bei Neurodermitis, als auch auf die Haare, beispielsweise bei trockener Kopfhaut, hat bei vielen Nutzern einen beruhigenden und Probleme lindernden Effekt.

Negativ: Die Dosierung des Öls ist nach Meinung einiger Kunden etwas schwierig. Hinzu kommt, dass das Öl im Vergleich doch eher teuer ist.

Positiv Negativ

  • guter Geschmack
  • gute Wirkung auf Haut, z.B. bei Neurodermitis
  • effektive Anwendung auf Kopfhaut und Haare möglich  

  • etwas schwierige Dosierung
  • etwas hoher Preis

Zu einem zugegebenermaßen etwas hohen Preis bietet Fandler ein sehr gutes Bioöl, bei dem Sie lediglich bei der Dosierung etwas aufpassen sollten.

 

Fazit

Richtig genutzt hat Hanf überhaupt nichts mit Drogen gemein: Bei THC freien Teilen der Pflanze, also z.B. den Samen, überwiegen vielmehr die gesundheitlichen Vorteile. Hanföl ist dabei eine beliebte und gute Möglichkeit, von den positiven Aspekten der Pflanze zu profitieren: Es ist besonders reich an ungesättigten Fettsäuren, die nicht nur innerlich wirken, sondern auch einen sehr beruhigenden Effekt auf die Haut haben. Auch bei hormonellen Problemen sowie als Radikalfänger kann das Öl seine Stärken zeigen. Um jedoch von der besonderen Zusammensetzung profitieren zu können, sollte man doch lieber kaltgepresstes Bio Hanföl nehmen. Zum Glück ist dieses in vielen Ausführungen erhältlich, am meisten überzeugt hat mich dabei das naturbelassene Bioöl von Rapunzel.

Setzen Sie auch schon auf Hanföl? Wie nutzen Sie es am liebsten – als Speiseöl, innerlich oder äußerlich? Ich würde mich freuen, wenn Sie in einem kurzen Kommentar von Ihren Erfahrungen berichten würden.

 

Quellen

  1. Richard, D. u.a. (2008): Polyunsaturated fatty acids as antioxidants. Pharmacological Research 57 (6), 451-455.
  2. Calder, PF u.a. (2002): Polyunsaturated fatty acids, inflammation and immunity. European Journal of Clinical Nutrition 56, S14–S19.
  3. Saberivand, A. u.a. (2010): The effects of Cannabis sativa L. seed (hempseed) in the ovariectomized rat model of menopause. Methods and Findings in Experimental and Clinical Pharmacology 32 (7), 467-473.
  4. Callaway, J. u.a. (2005): Efficacy of dietary hempseed oil in patients with atopic dermatitis. Journal of Dermatological Treatment 16, 87-94.

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

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