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Was hilft gegen Cellulite?

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Cellulite – vielen Frauen graut es davor, unter dieser auch als Orangenhaut bekannten Hautveränderung zu leiden. Wenn auch Sie damit zu tun haben, kann ich Sie zunächst einmal beruhigen – es handelt sich um keine Krankheit, sondern “nur” um Anzeichen ganz natürlicher Vorgänge im weiblichen Körper. Wahrscheinlich ist das für Sie nur ein schwacher Trost. Doch keine Sorge – Sie können zumindest etwas dafür tun, dass die lästigen Dellen weniger zum Vorschein kommen. Was hilft also gegen Cellulite? Im Folgenden stelle ich Ihnen 10 Mittel und Methoden vor, die Ihnen gegen Cellulite helfen können.

 

Keine körperliche, sondern eine psychische Belastung

Wenn wir von Cellulite sprechen, reden wir von ihr meistens wie von einer Krankheit. Doch keine Sorge: Die kleinen Dellen sind zwar sehr lästig, führen aber weder zu Schmerzen noch zu anderen gesundheitlichen Problemen. Aber keine Frau freut sich darüber, Cellulite zu haben. Deshalb können sie sehr wohl das Selbstvertrauen und auch die Psyche negativ beeinflussen.

Eigentlich ist es aber gar nicht nötig, sich zu schämen. Denn wenn Sie Anzeichen von Cellulite haben, sind Sie eher die Regel als die Ausnahme. Denn es wird davon ausgegangen, dass bis zu 90 Prozent aller Frauen auf eine oder andere Weise mit ihr zu tun haben. Und dies liegt daran, dass Cellulite ein ganz natürlicher Nebeneffekt des weiblichen Hormonhaushaltes ist.

 

Normal, aber lästig

Denn der weibliche Körper ist nun einmal natürlicherweise darauf ausgelegt, Schwangerschaften zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass der Hormonhaushalt auch dann, wenn kein Baby heranwächst, alles dafür tut, immer darauf vorbereitet zu sein. Das bekannteste Beispiel hierfür ist wohl die monatliche Regelblutung. Aber auch die Haut ist ständig für ein Kind im Bauch gerüstet.

Deshalb unterscheidet sich das weibliche Bindegewebe deutlich von dem des Mannes: Es ist nämlich um einiges weicher, damit es sich besser vergrößern und anschließend wieder zurückbilden kann. Andererseits spielt es aber auch eine wichtige Rolle dabei, den Körper mit Energie zu versorgen.

Denn während der Schwangerschaft braucht eine Frau extrem viel davon, und sie muss dann sofort verfügbar sein. Deshalb verfügt der weibliche Körper nicht nur über einen vergleichsweise hohen Körperfettanteil. Um schnell auf eine eventuelle Schwangerschaft reagieren zu können, schaffen die weiblichen Sexualhormone wie z.B. Östrogen außerdem Platz in der Haut, um zusätzliche Fettreserven unterbringen zu können.

So entstehen kleine Öffnungen, die, sobald ein Kind gezeugt wurde, mit Fett gefüllt werden können. Diese sind bei allen Frauen vorhanden, in vielen Fällen aber so tief unter der Haut angesiedelt, dass sie nicht sichtbar sind.

Doch leider verlaufen nicht alle Fälle so “glimpflich”: Denn bei den meisten Frauen bilden sich derartige Öffnungen irgendwann auch praktisch direkt unter der Haut. Diese sind dann als Dellen sichtbar und werden gemeinhin als Cellulite bezeichnet.

 

Viele Faktoren, die die Ausprägung fördern

Da Cellulite keine Krankheit ist, ist sie auch nicht “heilbar”. Ebenso gestaltet es sich sehr schwierig, die Anzeichen komplett verschwinden zu lassen: Denn der Körper lässt sich leider nicht vorschreiben, wo er seine Reserven anlegt. Allerdings gibt es einige Faktoren, die dazu beitragen, dass Cellulite besonders sichtbar ist, so z.B.:

  • genetische Veranlagungen
  • hoher Sexualhormonspiegel (z.B. viel Östrogen)
  • Stress, der sich auf den Hormonhaushalt auswirkt
  • Laster wie Alkohol und Nikotin
  • Durchblutungsstörungen, die das Bindegewebe schwächen oder auch
  • ein besonders strapaziertes Bindegewebe, z.B. nach Schwangerschaften.

Anders als oftmals angenommen ist Übergewicht kein anerkannter Faktor, der Cellulite fördert. Allerdings können damit verbundene Probleme wie z.B. Durchblutungsstörungen durchaus dazu beitragen, weshalb das Phänomen bei Frauen mit vergleichsweise hohem Körpergewicht ziemlich weit verbreitet ist.

Das Problem zielgerichtet angehen

Während es also sehr schwierig ist, Cellulite komplett verschwinden zu lassen, kann man dennoch versuchen, die Ausprägung der Anzeichen zu lindern. Dabei sollte man zielgerichtet vorgehen und besonders folgende Strategien beachten:

  • Das Bindegewebe muss gestrafft werden.
  • Die Durchblutung sollte gesteigert werden.
  • Für eine bessere Verteilung des Körperfetts ist es ratsam, die Lymphflüssigkeit abfließen zu lassen.
  • Der Hormonhaushalt sollte so weit wie möglich ausbalanciert werden.

Was gegen Cellulite hilft

Doch dies ist leichter gesagt als getan. Und von alleine wird sich das Problem wohl nicht lösen. Was hilft also genau gegen Cellulite? Damit Sie sich nicht mit den lästigen Dellen mehr herumplagen müssen als nötig, habe ich für Sie ein paar Mittel und Tipps zusammengestellt, die das Problem lindern können.

Was hilft gegen Cellulite? 10 Mittel gegen Cellulite

1. Bewegung und Gymnastik

Bewegung ist das A und O, wenn es darum geht, etwas gegen Cellulite zu tun. Denn mit ihr und einigen auf die Problemzonen abgestimmten Übungen kann das Bindegewebe so gestrafft werden, dass die Haut praller und das Bindegewebe gestraffter wirken.

Um auf diese Weise Erfolge zu erzielen, ist es aber notwendig, diszipliniert und beharrlich zu sein: Sie sollten also mehrmals die Woche laufen gehen und täglich mindestens 15 bis 30 Minuten für gezielte Gymnastik einplanen.

Hier finden Sie 5 praktische Tipps  gegen Cellulite am Po.

 

2. Massagen

Wenn Sie äußerlich etwas für Ihre Durchblutung tun wollen, können Massagen der betroffenen Hautpartien sehr gegen die Dellen helfen. Denn so wird nicht nur die Durchblutung stimuliert, auch die Lymphflüssigkeit kann so besser abfließen, so dass das Körperfett besser verteilt wird.

Hierfür bieten sich besonders spezielle Massagegeräte gegen Cellulite an, die besonders auf die Hautstruktur abgestimmt sind deshalb gute Ergebnisse versprechen – z.B. als Roller, Bürsten oder Vakuumgeräte 

 

3. Verzicht auf Alkohol und Nikotin

Sie trinken regelmäßig Alkohol oder rauchen? Dann brauche ich Ihnen wahrscheinlich nicht erklären, dass dies sehr ungesunde Laster sind. Aber wussten Sie auch, dass sich diese Genussmittel auch auf Ihre Cellulite auswirken können?

Denn regelmäßig konsumiert können sich beide Drogen sehr schädlich auf die Durchblutung auswirken und damit ein schwaches Bindegewebe und damit ausgeprägtere Dellen forcieren.

Versuchen Sie also insbesondere bei Cellulite, das Rauchen aufzugeben und bei der nächsten Feier mehr alkoholfreie Getränke zu sich zu nehmen.

 

4. Viel Wasser und Flüssigkeiten

Stichwort alkoholfreie Getränke: Auch der Flüssigkeitshaushalt muss ausgeglichen bleiben, damit Cellulite nicht sichtbar wird. Denn wenn die Hautzellen nicht ausreichend hydriert werden, leidet das Bindegewebe darunter. Deshalb ist es notwendig, jeden Tag viel zu trinken – zwei bis drei Liter sollten es auf jeden Fall sein.

Doch aufgepasst: Zuckerhaltige Getränke können das Problem sogar noch verstärken. Trinken Sie deshalb lieber vornehmlich Wasser und Tees, in Maßen lohnt es sich auch, mal zu einem Fruchtsaft zu greifen.

 

5. Kollagen

Doch Flüssigkeiten kommen leider nicht immer in der Haut an. Denn mit zunehmendem Alter – schon in den Zwanzigern – lässt die Flüssigkeitsbindung der Haut langsam nach. Dies liegt beispielsweise daran, dass der natürliche Vorrat des Strukturproteins Kollagen schon in jungen Jahren langsam erschöpft ist und dann nicht mehr in dem Maße vom Körper nachgebildet werden kann, wie es für eine faltenfreie und pralle Haut eigentlich notwendig wäre.

Es ist allerdings möglich, zusätzlich Kollagen zu sich zu nehmen. Hierfür eignen sich z.B. Pulverlösungen wie das Amitamin Collagen System, die außerdem noch weitere hautförderliche Stoffe enthalten und z.B. in Wasser, Säfte oder Smoothies gemischt werden können.

 

6. Hyaluronsäure

Ein weiteres Mittel, das die Flüssigkeitsversorgung von Haut und Bindegewebe maßgeblich mit beeinflusst ist Hyaluronsäure. Auch sie wird leider mit zunehmendem Alter nur unzureichend vom Körper gebildet. Dies können Sie allerdings zumindest teilweise ausgleichen, indem Sie die Säure auf externem Wege zu sich nehmen – z.B. als Kapseln, als Creme oder als Gel.

 

7. Verzicht auf östrogenhaltige Lebensmittel

Auch die Ernährung kann Cellulite beeinflussen. Denn besonders tierische Lebensmittel enthalten oft größere Mengen an Östrogen, welche den Körper dann dazu verleiten kann, vermehrt Reserven in Form von Dellen zu schaffen. Deshalb sollten Sie, sofern möglich, Nahrungsquellen wie Fleisch und Milchprodukte eher meiden und stattdessen auf Lebensmittel setzen, welche die Aktivierung des Hormons behindern – z.B. Honig (z.B. Manuka Honig), Kohlrabi, Weißkohl oder Brokkoli.

 

8. Koffein

Viele gesundheitsbewusste Menschen meiden Koffein eher, weil sie sich z.B. durch Kaffee zu aufgekratzt und unausgeglichen fühlen. Doch bei Cellulite kann der Stoff sehr hilfreich sein. Dies liegt daran, dass es sehr gut die Durchblutung anregt. Und hierfür müssen Sie nicht einmal Kaffee trinken, es reicht bereits aus, etwas Kaffeesatz auf die Problemstellen einwirken zu lassen.

 

9. Salben und Cremes

Viele Kosmetikprodukte werden mit “Anti Cellulite Wirkung” angepriesen. Obwohl dies wohl nicht bei allen Mitteln der Wahrheit entspricht, können einige Kosmetika wirklich ergänzend dazu beitragen, Cellulite einzudämmen. Hierzu gehören z.B. koffeinhaltige Cremes und ätherische Öle, welche die Durchblutung fördern und besonders in Verbindung mit Massagen Erfolg versprechen. Aber auch Produkte mit hohem Aloe Vera Gehalt können beispielsweise gegen Orangenhaut helfen. Dabei sollten Sie diese Produkte allerdings immer in Verbindung mit anderen hilfreichen Maßnahmen einsetzen.

 

10. Wechselduschen

Schließlich kann auch die Morgendusche bereits dabei helfen, Cellulite weniger sichtbar zu machen. Denn wenn Sie dabei die Methode der Wechseldusche anwenden, werden Sie nicht nur im Nu wach, auch ihre Durchblutung profitiert davon: Denn wenn Sie zunächst warm duschen, werden nämlich die Blutgefäße erweitert, wechseln Sie dann abrupt auf kalt, ziehen sich die Gefäße wiederum zusammen. Wenn Sie diesen Temperaturwechsel jeden Morgen mehrfach wiederholen, ist dies wie ein Training für die Blutgefäße und ihre Blutzirkulation wird den ganzen Tag über angeregt.

Was gegen Cellulite hilft

 

Was hilft gegen Cellulite – Fazit

Wenn Sie unter Cellulite leiden, dann ist es verständlich, wenn Sie dieses optische Makel so schnell wie möglich loswerden wollen. Sie sollten sich allerdings nicht zu sehr schämen, denn erstens sind Sie nicht allein – fast jede Frau hat früher oder später damit zu tun – und zweitens handelt es sich hier um eine ganz normale körperliche Reaktion. Dies sollte Sie jedoch nicht davon abhalten, etwas dagegen zu tun. Um die Anzeichen der Orangenhaut zumindest zu lindern, gibt es glücklicherweise viele Methoden, die z.B. dabei helfen können, die Durchblutung zu fördern, den Hormonhaushalt wieder auszugleichen, das Bindegewebe zu straffen und die Körperfettmasse zu reduzieren.

Haben Sie auch mit Cellulite zu tun? Gehen Sie schon dagegen an? Was hilft ihrer Meinung nach gegen Cellulite?

Ich würde mich freuen, wenn Sie in einem kurzen Kommentar von Ihren Erfahrungen berichten würden.

Quellen

  1. Pavicic, T. u.a. (2006): Cellulite: Das größte Hautproblem des Gesunden? Eine Annäherung. Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 10 (4), 861-870.
  2. Scheinfeld, NS (2004): Obesity and Dermatology. Clinics in Dermatology 22 (4), 303-309.
  3. Östrogen. Woman & Health – Privatklinik für frauenspezifische Medizin.

 

Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt zu Rate.

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